Ada
um 08:26 Uhr am 24.07.2021
Ich träume...

Ich träume von einer Kirche

Ich träume von einer Kirche,
die in Bewegung ist,
in Bewegung auf ihren Herrn zu:

Ich träume von einer Kirche, 
die ihr Dach verliert und stattdessen 
nur den Himmel über sich hat und die Wolken, 
den Glanz der Sonne und das zarte Leuchten der Sterne bei Nacht.

Ich träume von einer Kirche, 
die keinen Turm hat und keinen Turm braucht,
denn niemand braucht nach oben zu weisen,
das Licht des Himmels ist allen Augen sichtbar.

Ich träume von einer Kirche,
die keine Türen hat 
und schon gar keine Schlösser an ihren Türen,
in die wir hineingehen können oder hinaus,
in voller Freiheit, weil das Innen und das Außen eins sind;
von einer Kirche, die niemanden aussperrt.

Ich träume von einer Kirche, 
deren Wände sich auflösen und sich verlieren, 
so, dass das Licht von allen Seiten eindringt;
von einer Kirche, in der Freiheit ist, 
die sich selbst und ihre Grenzen und Wände 
nicht wichtig findet;
die ihr Dach und ihre Wände und Pfeiler 
dem Glanz des Himmels zum Opfer bringt.

Ich träume von einer Kirche, 
die durchscheinend wie Glas ist
oder noch mehr: von einer Kirche, 
die so offen und so frei ist wie die Welt selbst.

Denn »Kirche« ist doch wohl
nicht eine Institution innerhalb der Welt. 
Sie ist vielmehr die Welt selbst, 
soweit in ihr das Wort von Christus ergeht.

 

Jörg Zink, aus einem Vortrag auf einer Veranstaltung der ökumenischen Basisgruppen action 365 anlässlich des 82. Deutschen Katholikentags 1982, zuerst erschienen in „Themen des Glaubens“, Heft 29, Frankfurt/Main (Verlag der action 365), 1983; als Postkarte und Poster im Kawohl-Verlag (Wesel)

1
Ada
um 08:18 Uhr am 24.07.2021
Gott,

du willst,

dass wir einander beistehen.

Dass wir 

einander trösten

und freundlich miteinander umgehen,

dass wir gute Worte füreinander finden,

die aufbauen und Freude bereiten. 

Wie oft gelingt es uns nicht, 

das Gesagte vorher zu prüfen,

es vor dem Aussprechen, wie schon von Sokrates empfohlen, die drei Siebe der Wahrheit, der Güte und der Notwendigkeit passieren zu lassen -

wie oft reden wir impulsiv, sagen Unüberlegtes

und verletzen andere damit oder setzen sie herab,

machen sie unglücklich oder unruhig.

Hilf du uns,

nach Jesu Vorbild zuzuhören,

uns ganz auf unser Gegenüber einzulassen,

unsere Worte abzuwägen

und uns bewusst zu werden darüber,

was Worte bewirken oder aber auch anrichten können.

Hilf du uns,

auch klare Worte zu finden für Dinge, die nicht rechtens sind und sie auszusprechen,

die Wahrheit nicht zu verschweigen,

aber dabei trotzdem unser Gegenüber im Blick zu haben.

So werden wir nicht nur Gutes tun,

sondern dazu auch noch selber das Geschenk empfangen,

das es bedeutet,

gute, freundliche, nützliche, notwendige und wahre Worte zu sagen

oder zum richtigen Zeitpunkt zu schweigen.

Amen

3
Ada
um 08:06 Uhr am 24.07.2021
Losung und Lehrtext für heute

Josef tröstete seine Brüder und redete freundlich mit ihnen.

1. Mose 50,21

Kein hässliches Wort komme über eure Lippen, sondern wenn ein Wort, dann ein gutes, das der Erbauung dient, wo es nottut, und denen, die es hören, Freude bereitet.

Epheser 4,29

1
Ada
um 07:16 Uhr am 23.07.2021
Danke, Gott,

dass du mir die Sehnsucht nach dir

und nach dem Gespräch mit dir

mitten ins Herz gelegt hast.

In der Pandemie ist mir der Austausch mit dir noch viel wichtiger geworden.

Alles, 

was mich bewegt,

kann ich am Morgen, während des Tages und am Abend zu dir tragen.

Mich auf dich auszurichten, bevor ich in den Tag aufbreche,

dich im Laufe des Tages immer wieder im Gebet zu suchen

und den Tag mit einem Gespräch mit dir zu beenden

gibt mir Halt,

lässt mich meine Wurzeln spüren

und mich meine Arme himmelwärts strecken.

Ich danke dir für den Halt,

den du mich in der Pandemiezeit noch einmal ganz besonders hast spüren lassen.

Danke,

dass du mir hilfst,

mich und mein Leben zu sortieren

und mich täglich neu auf dich auszurichten.

Amen

1
Ada
um 07:09 Uhr am 23.07.2021
Losung und Lehrtext für heute

Ich wache auf, wenn’s noch Nacht ist, nachzusinnen über dein Wort.

Psalm 119,148

Maria behielt alle diese Worte und bewegte sie in ihrem Herzen.

Lukas 2,19

Der uns behütet, schläft nicht
um 22:44 Uhr am 22.07.2021
Gebet

Danke, gütiger Gott,

für Deine Gaben, mit denen Du uns Menschen beschenkst.

Du willst, dass wir alles haben, was wir brauchen,

Du willst uns sättigen

und allen Deinen Geschöpfen, die ganze Fülle des Lebens schenken.

Danke, dass Du uns dazu geschaffen und bestimmt hast,

verantwortungsvoll umzugehen mit Deinen Gaben.

Vergib uns, dass wir dabei so oft versagen,

und behüte uns davor, zu vergessen, dass alles von Dir kommt, was wir sind und haben.

Lehre uns, mit Deinen Gaben gut umzugehen und sie nicht zu vergeuden.

Herr, Du weißt es ja: Die Folgen der Corona-Krise und anderer Naturkatastrophen treffen die besonders schwer, die in unserer Gesellschaft und weltweit schon bisher benachteiligt wurden.

Wir bitten Dich, Herr, nimm Dich ihrer an, erbarme Dich.

Erbarme Dich über uns, über unsere Selbstsucht und Kurzsichtigkeit.

Erfülle uns mit Deiner Liebe, die es nicht zulässt, dass wir den Blick abwenden von unseren Mitmenschen in Not und unser Herz vor ihnen verschließen.   

Schenk uns offene Augen, Mut und Phantasie und mach uns fähig und bereit, zu teilen, was Du uns in Fülle geschenkt hast, damit alle satt werden können.

Herr, erbarme Dich.

Amen

Ada
um 07:22 Uhr am 22.07.2021
Wünsche

Ich wünsche dir Augen,

mit denen du einem Menschen ins Herz schauen kannst

und die nicht blind werden, aufmerksam zu sein für das, was dieser Mensch von dir braucht.

 

Ich wünsche dir Ohren,

mit denen du auch Zwischentöne wahrnehmen kannst

und die nicht taub werden beim Horchen auf das, was Glück und die Not ist.

 

Ich wünsche dir einen Mund,

der das Unrecht beim Namen nennt und der nicht verlegen ist,

um ein Wort des Trostes und der Lieben zur rechten Zeit.

 

Ich wünsche dir Hände,

mit denen du zärtlich liebkosen und Versöhnung bekräftigen kannst

und die nicht festhalten, was du in Fülle hast und teilen kannst.

 

Ich wünsche dir Füße,

die dich auf den Weg bringen zu dem, was wichtig ist,

und die nicht stehen bleiben vor Schritten, die entscheidend sind.

 

Ich wünsche dir ein Rückgrat,

mit dem du aufrecht und aufrichtig leben kannst

und das sich nicht beugt vor Unterdrückung, Willkür und Macht.

 

Ich wünsche dir ein Herz,

in dem viele Menschen zu Hause sind.

 

Amen

 

(nach Christa Spilling-Nöker, in www.wir-sind-kirche.at)

Ada
um 07:11 Uhr am 22.07.2021
Guter Gott,

wie laut klagen wir in der Not zu dir,

rufen dir unseren Hunger und unser Leid entgegen -

und vergessen dich, wenn wir satt sind und uns sicher fühlen....

Wie leicht vergessen wir dich,

wenn all unsere Bedürfnisse gestillt scheinen!

Hilf du uns, Gott,

dass wir Dankbarkeit und Demut als Haltung entwickeln,

die unser Leben trägt

und unsere Verbindung zu dir kennzeichnet

und die bewirkt,

dass wir uns in jedem Moment bewusst sind,

dass du uns alles schenkst,

was wir haben,

was wir sind,

was uns umgibt.

Pflanz du deine Liebe in uns,

auf dass wir einander lieben lernen,

auf dass wir uns einander nicht verschließen,

sondern uns öffnen

und teilen lernen -

teilen, was uns geschenkt wurde.

Amen

Ada
um 07:03 Uhr am 22.07.2021
Losung und Lehrtext für heute

Wenn du nun isst und satt wirst, so hüte dich, dass du nicht den HERRN vergisst.

5. Mose 6,11-12

Wenn jemand dieser Welt Güter hat und sieht seinen Bruder darben und verschließt sein Herz vor ihm, wie bleibt dann die Liebe Gottes in ihm?

1. Johannes 3,17

Der uns behütet, schläft nicht
um 23:04 Uhr am 21.07.2021
Gebet

Barmherziger Gott,

Eine Naturkatastrophe in Zeitlupe – so wurde die Pandemie genannt.

Eine Naturkatastrophe, die so schnell hereingebrochen ist, dass viele nicht einmal mehr fliehen konnten, haben die Menschen in den Überschwemmungsgebieten erlebt.

Wir spüren und sehen unsere Grenzen.

Vergib uns,

dass wir immer wieder nicht auf Dich, sondern auf unsere menschliche Klugheit und Voraussicht vertrauen,

uns selbst für klug halten,

meinen, mit unseren Vorkehrungen und Hilfsmitteln könnten wir alles kontrollieren

und die Gesetze Deiner Schöpfung müssten uns gehorchen und nicht Dir.

Danke, barmherziger Vater, dass Du bei uns bist, dass Du uns auffangen willst, wenn unsere menschlichen Sicherheiten zusammenbrechen.

Bitte lass uns alle und besonders die direkt Betroffenen in diesen Katastrophen nicht nur Trauer und Verzweiflung, sondern auch Deine Nähe spüren.

Hilf uns, uns in allen Katastrophen auf Dich zu schauen, uns auf Dich zu verlassen statt auf unsere eigene Klugheit und Kraft.

Schenk uns Deine Weisheit von oben und befreie durch sie die Gaben, die Du in uns gelegt hast, unseren Mut und unsere Kreativität, aus dem Gefängnis unserer Ängste, unseres Stolzes und unserer Selbstsucht. Hilf, uns immer wieder neu auf Dich und Deine Liebe auszurichten.

Danke für die vielen Menschen, die sich in diesen Katastrophen selbstlos einsetzen, die helfen, trösten, schleppen, schrubben oder spenden.

Segne, was sie tun und lass durch sie die Betroffenen Deine Liebe und Nähe spüren.

Hilf uns, unseren eigenen Beitrag zu leisten, dass Deine Liebe um uns herum spürbar wird.

Amen

Ada
um 07:19 Uhr am 21.07.2021
Zusage

"Ja, ich sage es noch einmal: 
Sei mutig und entschlossen! 
Lass dich nicht einschüchtern und hab keine Angst! 
Denn ich, der Herr, dein Gott, bin bei dir, wohin du auch gehst."

Buch Josua 1, 9

2
Ada
um 07:13 Uhr am 21.07.2021
Gott,

schenk du uns von deiner Weisheit.

Schenk du uns,

dass wir friedfertig, gütig, barmherzig, fruchtbringend und nicht heuchlerisch leben,

dass wir uns einsetzen

für das Recht und nicht für das Unrecht,

für Demut statt für Arroganz,

für Solidarität statt für ein rücksichtslosen Umgang miteinander,

für den Erhalt der Erde statt für sinnlosen Konsum und unbegrenzte Mobilität,

für Verzicht und Bescheidenheit statt für Raffgier,

für die Liebe statt für den Hass.

Leg du uns Worte der Wahrheit in den Mund

und ein Herz,

das für die Armen, die Schwachen, die, die alles verloren haben schlägt.

Schenk du uns von deiner Weisheit. 

Amen

1
Ada
um 07:04 Uhr am 21.07.2021
Losung und Lehrtext für heute

Verachte nicht die Unterweisung durch den HERRN und sei nicht unwillig, wenn er dich ermahnt.

Sprüche 3,11

Die Weisheit von oben her ist zuerst lauter, dann friedfertig, gütig, lässt sich etwas sagen, ist reich an Barmherzigkeit und guten Früchten, unparteiisch, ohne Heuchelei.

Jakobus 3,17

Hoffnungslichter auf die Gnade Gottes und die Liebe durch unseren Nächsten
Peter
um 22:00 Uhr am 20.07.2021
Gebet für die Opfer der Flutkatastrophe in Rheinland-Pfalz, Nordrhein-Westfalen, Bayern, Sachsen, Belgien und den Niederlanden

Ich bete für die Menschen, deren engste Familienangehörige und Nachbarn durch die Flutkatastrophe auf bei uns bislang unvorstellbare Weise aus dem Leben gerisssen wurden 

Herr, stehe ihnen bei und gib ihnen Kraft

Ich bete für die Menschen, deren Hab und Gut von den Wassermassen weggerissen wurde, und die nun große Existenzsorgen haben 

Herr, stehe ihnen bei und gib ihnen Kraft

Ich bete für die vielen Helfer*Innen, die seit Tagen im Dauereinsatz sind 

Herr, stehe ihnen bei und gib ihnen Kraft  

Ich bete für die Seelsorger*Innen, die in kurzer Zeit mit unvorstellbar viel Leid, Trauer und Wut konfrontiert wurden 

Herr, stehe ihnen bei und gib ihnen Kraft

Dein Wort sagt, dass Deine Kraft gerade in den Schwachen mächtig ist  

Ich bete für die Feuerwehrleute und die viele anderen Einsatzkräfte, die ihr Leben riskieren, um anderen zu helfen 

Herr, stehe ihnen bei und gib ihnen Kraft 

Danke Herr, dass es so viele Menschen gibt, die Nächstenliebe einfach dadurch praktizieren, in dem sie ganz selbstverständlich Menschen helfen, die durch die Flut in große Not geraten sind 

Danke Herr, für die vielen Ermutiger, Danke für die viele Hilfsbereitschaft, die genau wie die Flut gewaltig ist 

Danke Herr, dass es so viele Menschen gibt, denen das Wohl ihrer Nachbarn wichtig ist 

Danke Herr, dass wir in einem Land leben, in dem das alles möglich ist 

Danke Herr, dass wir in einem Land leben, in dem sich die Poliker*Innen auch um die Schwachen kümmern, und in dem ihre Zusagen auch eingehalten werden 

Herr, lass uns erkennen, dass wir die Natur nicht bändigen können, genauso wenig wie ein Corona-Virus 

Wir würden so gerne an einen behütenden Gott glauben, der uns vor allem Unheil bewahrt, aber wir müssen erkennen, dass wir unseren Teil dazu beitragen müssen 

Herr, lass uns erkennen, dass wir klug werden müssen, dass unsere Zeit auf Erden endlich ist, und dass wir diese Erde unseren Kindern und Enkelkindern übergeben müssen 

Amen


(das schöne Bild stammt von JillWellington auf Pixaybay)

3
Ada
um 06:38 Uhr am 20.07.2021
Gott,

wir dürfen freimütig zu Dir sprechen,

dürfen Dir alles sagen, was uns bewegt

und ganz gleich, ob wir uns dabei immer wieder dieselben Anliegen wiederholen,

Du hörst uns an,

hörst uns zu

und wir sollen sogar empfangen, um was wir bitten.

Dafür danke ich Dir.

Ich danke Dir dafür, dass Du Dich uns Menschen menschlich gezeigt hast,

dass Du in Jesus so gelebt hast,

wie Du Dir das von uns Menschen wünschen würdest

und dass es überall auf der Welt Menschen gibt,

die Jesus nachfolgen

und die den Frieden suchen und ihm nachjagen.

Hilf mir,

dass es mir heute gelingt,

an Deinem Himmelreich auf Erden mitzuarbeiten,

Schritte auf Deinem Weg zu gehen

und meinen Blick für Deine göttlche Sicht auf die Dinge zu schärfen.

Danke, Gott,

dass ich beten kann.

Amen

Ada
um 06:30 Uhr am 20.07.2021
Losung und Lehrtext für heute

Der HERR spricht: Er liebt mich, darum will ich ihn erretten.

Psalm 91,14

Ihr Lieben, wenn uns unser Herz nicht verdammt, so reden wir freimütig zu Gott, und was wir bitten, empfangen wir von ihm.

1. Johannes 3,21-22

Ada
um 06:51 Uhr am 19.07.2021
Aufgehoben

Ich wünsche dir 

Vertrauen in ihn,

der Zeit und Ewigkeit umfasst.

 

Himmelweit

sind seine Güte

und sein Gedächtnis.

 

Er vollendet

dein Anfangen,

dein Wesen

macht er ganz.

 

Deinen Namen schreibt er

ins Buch eines Lebens,

das währt über

Gestern und Morgen hinaus.

 

Gut aufgehoben

bist du

in seiner Hand.

 

Tina Willms in www.lydia-gemeinde.de

Ada
um 06:47 Uhr am 19.07.2021
Gott, Vater und Mutter im Himmel,

Sünde erscheint den meisten Menschen als altmodisches Wort,

das in ihren Lebenszusammenhängen keine Verwendung hat.

Das aber, was Sünde bedeutet,

nämlich all das, was uns Menschen von dir trennt

und was gegen deinen Willen, gegen Liebe und Frieden ist,

betrifft jeden Einzelnen, jede Einzelne von uns.

Wenn wir auf Jesus schauen,

dann begreifen wir,

wie wir leben sollen,

damit uns nichts mehr von dir trennt.

Aber selbst wenn wir es wirklich versuchen,

uns an Jesus zu orientieren,

ihm nachzufolgen in Denken und Handeln,

scheitern wir doch immer wieder an uns selbst....

Danke,

dass alles Scheitern, alle Sünde

in Jesus aufgehoben ist,

dass deine Vergebung jedem einzelnen Menschen gilt

und wir uns als geliebte Kinder fühlen dürfen,

die nichts von dir als himmlische Mutter, als himmlischer Vater trennen kann. 

Wir dürfen

immer wieder in deine Hand fallen, 

immer wieder neu anfangen, dich immer wieder um Verzeihung bitten

und immer wissen,

dass du uns Vergebung schenkst und deine Nähe.

Danke, Gott,

für deine Nahbarkeit, deine Liebe, deine Vergebung.

Amen

2
Ada
um 06:38 Uhr am 19.07.2021
Losung und Lehrtext für heute

Wohl dem, dem die Übertretungen vergeben sind, dem die Sünde bedeckt ist!

Psalm 32,1

In Jesus Christus haben wir die Erlösung, nämlich die Vergebung der Sünden.

Kolosser 1,14

1
Der uns behütet, schläft nicht
um 22:59 Uhr am 18.07.2021
Segensbitte

Gott, segne uns an diesem Abend und in dieser Nacht.

Bewahre uns gütig in deiner Liebe

und nimm alle, die uns nahestehen,

in deinen Segen mit hinein.

Amen.

https://www.maria-laach.de/te-deum-heute/

 

Danke, dass Ihr mit mir gebetet habt.

Der uns behütet, schläft nicht
um 22:55 Uhr am 18.07.2021
Gebet

Ewiger, lebendiger Gott,

danke für die Hoffnung, die Du uns schenkst,

darauf, dass Dein Wille geschieht

wenn wir ihn nur zulassen.

Danke, dass wir uns nicht zu fürchten brauchen,

dass wir alles, was uns beschwert und bedrängt,

in Deine Hände legen dürfen.

Hilf uns, Gott,

zu tun, was Du uns zugedacht hast

als unseren Teil daran,

dass Dein Wille geschieht.

Amen

Der uns behütet, schläft nicht
um 22:45 Uhr am 18.07.2021
Dein Wille geschehe

Gott, wo immer du bist,

geschieht dein Wille.

Überall in der Welt,

die uns vor Augen liegt,

ist alles voll deines Willens

und voll von Geschehnissen,

die du bestimmst.

In deiner unsichtbaren Welt,

die uns verborgen ist,

geschieht dein Wille durch das Heer

deiner heiligen Dieners

und durch alle geheimen Kräfte.

Wir brauchen nicht zu bitten.

Er geschieht.

 

Wo aber wir Menschen sind,

geschieht er nur,

wenn wir ihm Raum geben.

Wohin unsere Hände reichen,

wohin unsere Gedanken dringen,

wohin unser Wille strebt,

ist Gefahr,

dass dein Wille nicht geschieht.

 

Hilf uns, deinen Willen anzunehmen.

Forme unseren Willen um

Nach dem Bilde deines Willens.

Oder mehr noch:

Nimm uns unseren Willen

Und gib uns einen anderen,

der deinem Willen ähnlich ist.

Hilf uns. Dass wir bitten können:

Dein Wille geschehe,

und uns freuen, wenn er geschieht,

auch gegen unsere Wünsche.

 

Denn wo sollte ein Sinn sein

in unserem Leben,

wenn er nicht in deinem Willen liegt

und durch deinen Willen sich vollendet?

 

Ich bitte Dich:

Gib, dass dein Wille geschieht.

Nicht nur im Himmel,

sondern auch auf Erden. Und nicht nur allgemein in der Welt,

sondern auch bei mir und durch mich.

Amen

(Jörg Zink)

Der uns behütet, schläft nicht
um 22:33 Uhr am 18.07.2021
Wir sollen uns nicht fürchten

Der Mensch soll sich nicht fürchten, wir sollen uns nicht fürchten! Das ist der Unterschied des Menschen von aller Kreatur, daß er in aller Ausweglosigkeit, Unklarheit und Schuld um eine Hoffnung weiß und diese Hoffnung heißt: Dein Wille geschehe, ja, dein Wille geschieht.

Dietrich Bonhoeffer

Ada
um 07:49 Uhr am 18.07.2021
Segenswunsch

Licht

 

Ich wünsche dir,

das Gott 

sein Licht

über dir ausgießt.

 

Dass er deine Seele

hell und freundlich macht,

deine Augen 

zum Leuchten bringt 

und seine Liebe 

ausstrahlt durch dich.

 

Und du selbst 

zum Licht wirst

für diese Welt. 

 

Tina Willms in www.lydia-gemende.de

Ada
um 07:43 Uhr am 18.07.2021
Gott,

Du bist groß

Es ist keiner wie Du

Es ist kein Gott außer Dir 

Du bist der Erste und der Letzte

Du bist der Lebendige

Du willst Liebe stiften zwischen den Menschen

Du schenkst uns Deinen Frieden 

Und wir?

Wir sind geliebt von Dir

Nichts kann uns von Deiner Liebe trennen

Wir sind Deine Kinder 

Wir dürfen Dir nah sein

Wir dürfen Dich Vater und Mutter nennen

Wenn wir nach Dir rufen, werden wir gehört und erhört von Dir

Wir dürfen Hoffnung haben über unser Leben hinaus

Ada
um 07:38 Uhr am 18.07.2021
Losung und Lehrtext für heute

Du bist groß, HERR! Denn es ist keiner wie du, und ist kein Gott außer dir nach allem, was wir mit unsern Ohren gehört haben.

2. Samuel 7,22

Johannes schreibt: Er legte seine rechte Hand auf mich und sprach: Fürchte dich nicht! Ich bin der Erste und der Letzte und der Lebendige.

Offenbarung 1,17-18

Ada
um 07:17 Uhr am 17.07.2021
Segenswunsch

Gott,

sende du deinen Segen in diese Welt.

Sende du deinen Segen

zu denen,

die in den Fluten der letzten Tage Angehörige und Besitz verloren haben

und ihr Zuhause.

Sende du deinen Segen zu den Familien der Helfer, die beim Helfen ihr Leben gelassen haben.

Sende du deinen Segen zu denen,

die weiter unter COVID-19 und den Folgen der Erkrankung leiden,

zu denen, die keinen Zugang zu einem gut funktionierenden Gesundheitssystem haben und keinen Zugang zu Schutz durch Impfungen und Hygienemaßnahmen.

Sende du deinen Segen zu denen,

die hungern, weil die Dürre und die sengende Sonne nichts mehr wachsen lassen,

weil Mächtige Nahrungsmittel und Wasser ungerecht verteilen,

weil es nicht genug Hilfe gibt von uns

oder die Hilfe nicht ankommt.

Segne du die, die in Kriegsgebieten oder unter Unrechtsherrschaft leben,

die verfolgt, gehetzt, gequält werden von anderen Menschen,

weil sie anders oder schwach oder einfach im Weg sind.

Gott,

wir alle sind deine Menschen.

Wir alle haben uns das Leben nicht selber geschenkt

oder es durch eigene Leistung erhalten,

sondern haben es von dir empfangen als dein Geschenk an uns.

In aller Ungerechtigkeit, in allem menschgemachten Leid und auch in dem, für das ich die Ursache nicht erkennen kann,

will ich darauf vertrauen,

dass deine gute Hand keinen von uns loslässt.

Du schüttest deinen Segen aus über uns.

Hilf du mir,

dass ich ihn heute weitergeben kann.

Amen

Ada
um 07:06 Uhr am 17.07.2021
Gebet

Erzähle uns Gott vom Anfang der Welt

wie Du die Sterne geboren hast

in wildem Tanz und verwoben die Menschen

mit Himmel und Erde

Flüstere Deine silbernen Träume

in unsere müden Alltagsohren

Erzähle uns Deine Geschichten ganz neu

vom Suchen und Finden vom Ernten und Teilen

vom gelobten Land hinter der Zeit

Deine Wahrheit zeichne uns ins zerrissene Herz

Sprich Deine Liebe in unsere Einsamkeit Gott

und Deine Treue in unser ängstliches Leben

Schenke uns Gott Deinen luftigen Segen

 

Carola Moosbach, "Himmelsspuren. Gebete durch Jahr und Tag", Neukirchener Verlagshaus, 2001

1
Ada
um 07:03 Uhr am 17.07.2021
Herr,

 

ich will glauben,

dass das,

was in meinem Leben geschieht,

eine Chance sein möchte.

Eine Chance,

Gewesenes zu akzeptieren,

Verhalten und Einstellungen zu überdenken

und neu zu bewerten,

Gewohntes zu verändern

und neue Schritte zu wagen.

Herr, ich will das, was geschieht annehmen

als eine Chance zur Veränderung und zum Wachstum.

Herr,

all unser vermeintliches Wissen,

all unsere Erklärungen,

all unsere Denkmodelle und Deutungen greifen zu kurz,

denn dein Horizont ist weiter als unserer

und deine Gedanken sind größer als unsere.

Aber die Chance,

meine Einstellungen und mein Verhalten zu ändern

und zu wachsen hin zu dir,

hin zu dem Menschen, den du in mir siehst,

die will ich heute nutzen.

Danke.

Amen

Ada
um 06:57 Uhr am 17.07.2021
Gott, Vater und Mutter im Himmel,

überall auf der Welt leben Menschen,

die zerbrochenen Herzens sind und verwundet an Leib und Seele.

Überall auf der Welt gibt es Krankheit, Trauer, Gewalt, Bedrohung, Verletzung und Verfolgung

und so viel von dem Leid ist menschengemacht...

Was tun wir einander an?

Wo verursachen wir selber Leid, fügen anderen Menschen Leid zu? 

Wo sehen wir weg und laden durch unser Nichtstun Schuld auf uns?

Wie oft ergreifen wir Hände nicht,

die uns Schwache entgegenstrecken,

sind nicht bereit zum nötigen Verzicht

und auch nicht dazu, wirklich Verantwortung zu übernehmen für unser Handeln?

Wie oft dient das Nichstun der "Anderen" unserer Rechtfertigung? 

Wie oft schieben wir Politikern und Machtinhabern und den "Großen" in der Wirtschaft alle Verantwortung zu?

Gott,

du siehst all unsere Schuld und vergibst sie uns,

du siehst unsere Wunden und verbindest sie,

du hast den Stein weggewälzt von unserem Grab

und bist uns in Jesus ganz nah.

Du schenkst uns,

dass wir keine Angst mehr vor dem Tod haben müssen.

Unser Leben ist ganz und gar und ewig in deiner Hand geborgen.

Hilf uns,

dass wir die Freiheit, die du uns gegeben hast, in deinem Sinne nutzen.

Amen