Ada
um 06:54 Uhr am 26.11.2020
Guter Gott,

wie wird unser Leben weitergehen?

Diese Frage treibt uns um,

nachdem wir Monate der Angst und Sorge,

der Distanz und der Isolation hinter uns haben,

Zeiten von Ungewissheit und Verzweiflung,

Zeten der Einschnitte in unser bisheriges Leben....

Manches Ungewohnte hat mittlerweile eine Art Normalität bekommen...

leere Einkaufsstraßen und geschlossene Restaurants,

Gesichter hinter Mund-Nasen-Bedeckungen aller Art,

Grüße aus "sicherem Abstand",

die fehlende Umarmung beim Wiedersehen geliebter Menschen,

das In-den-Arm-Nehmen, das die Frage aufwirft, ob das gerade richtitg sei..

Wie wird unser Leben weitergehen?

Wird eine Impfung zumindest ein Stück Entlastung bringen?

Werden wir begreifen, dass unsere Art des Lebens Teil der Entstehung und des Verlaufs der Pandemie war und ist?

Werden wir Verzicht und Umkehr lernen

oder werden sich Dinge nur ändern,

weil die Umstände sie nicht mehr so ermöglichen?

Werden wir verstehen,

dass in den vergangenen Monaten und in den kommenden

auch eine Chance liegt?

Guter Gott,

dass du uns nicht lässt,

sondern uns hältst und uns liebst,

dessen bin ich gewiss.

Du bist bei uns heute, morgen und in Ewigkeit.

Dafür danke ich dir.

Amen

4
Ada
um 06:42 Uhr am 26.11.2020
Guter Gott,

wir gehen durch eine Zeit der Unsicherheit und Angst:
Da ist die Sorge um geliebte Menschen.
Da ist die Furcht, sich anzustecken.
Da ist die Ungewissheit, wie sich unsere Welt in diesen Monaten verändern wird.
Da ist jetzt schon ein grundlegender Einschnitt in unser gewohntes Leben: Wir müssen auf vieles verzichten, das wir gerne tun, um andere Menschen nicht in Gefahr zu bringen. Das belastet uns, und wir hoffen, dass diese Zeit bald vorübergeht.

Dies alles: unsere Befürchtungen, unsere Hoffnungen, unsere Ängste, tragen wir vor dich.
Du hast gesagt, dass du unsere Gebete hörst.
Du hast gesagt, dass wir unsere Sorgen auf dich werfen dürfen.
Du hast gesagt, dass du bei uns bist alle Tage bis ans Ende der Welt - auch in dunklen Zeiten.

Wir vertrauen dir.
Wir legen die Menschen, die wir lieben, in deine Hand: Segne sie und behüte sie.
Und wir bitten dich, schenke uns Kraft und Zuversicht und beschütze uns in dieser Zeit.

Amen.

(Liturgisches Institut der deutschsprachigen Schweiz, Ursula Schumacher)

 

1
Der uns behütet, schläft nicht
um 19:30 Uhr am 25.11.2020
Bitte um Gottes Segen (EG 170, 1-2)

Komm, Herr, segne uns, dass wir uns nicht trennen,

sondern überall uns zu dir bekennen.

Nie sind wir allein, stets sind wir die Deinen.

Lachen oder Weinen wird gesegnet sein.

 

Keiner kann allein Segen sich bewahren.

weil du reichlich gibst, müssen wir nicht sparen.

Segen kann gedeihn,  wo wir alles teilen,

schlimmen Schaden heilen, lieben und verzeihn.

(Dieter Trautwein)

 

Danke, dass Ihr mit mir gebetet habt.

1
Der uns behütet, schläft nicht
um 19:24 Uhr am 25.11.2020
Gebet

Gütiger Gott,

Du hast mir und den meisten Menschen in Deutschland und in großen Teilen von Europa seit vielen Jahren ein Leben ohne Krieg, Armut und das Wüten von Tyrannen geschenkt. Zu den Superreichen gehören nur wenige, aber viele von uns hast Du gesegnet mit Lebenschancen, mit gegenseitiger Liebe in Familie, Partnerschaft und Gemeinschaft, mit einem Einkommen, das über das Existenzminimum hinausgeht, und mit vielfältigen Möglichkeiten, Sinnvolles zu tun, Schönes zu erleben und unseren Glauben in Freiheit zu leben. Ich danke Dir, Gott, für Deine Liebe, die diesen Segen schenkt. Ich danke Dir, dass Deine Liebe unermesslich viel grösser ist als dieser Segen und uns verlorenen Menschen durch Jesus Christus Rettung verheißt.

Danke, dass Du uns daran erinnerst, unsere Hoffnung nicht auf Deine Gaben zu setzen, sondern allein auf Dich.

Danke, dass Du mich und viele andere so reich gesegnet hast, dass wir von unseren Gütern abgeben können.

Danke, dass Du uns Menschen in dieser vergänglichen Welt, in der es so viel Unheil gibt, Verantwortung füreinander und für die Armen und Leidenden gegeben hast. Bitte hilf uns, sie anzunehmen und unseren Beitrag zu leisten, und leite uns dabei auf Deinen Wegen.

Barmherziger Gott, heute am internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen bitte ich Dich besonders für die Frauen und Kinder, die in ihren Familien und Beziehungen, aber auch online und im öffentlichen Raum gefährdet sind. Durch die Pandemie und die damit verbundenen Einschränkungen ist der Zugang zu Hilfe für sie oft schwieriger geworden. Mach uns aufmerksam für die ersten Anzeichen von Gewalt, lass uns nicht wegschauen, sondern dagegen aufstehen. Stärke die Betroffenen und ermutige sie, Hilfe zu suchen.

Amen

1
Früchte am Baum
Der uns behütet, schläft nicht
um 19:00 Uhr am 25.11.2020
Tageslosungen

Ihr trinkt den Wein kübelweise und verwendet die kostbarsten Parfüme; aber dass euer Land in den Untergang treibt, lässt euch kalt. (Amos 6,6)

Den Reichen in der gegenwärtigen Welt aber gebiete, nicht überheblich zu sein und ihre Hoffnung nicht auf den flüchtigen Reichtum zu setzen, sondern auf Gott, der uns alles in reichem Maße zukommen und es uns genießen lässt. Sie sollen Gutes tun, reich werden an guten Werken, freigebig sein und ihren Sinn auf das Gemeinwohl richten. So verschaffen sie sich eine gute Grundlage für die Zukunft, die dazu dient, das wahre Leben zu gewinnen. (1.Timotheus 6,17-19)

1
Ada
um 07:06 Uhr am 25.11.2020
Ich wünsche dir,

die du diese Zeilen liest,

der du diese Gebete in deinem Inneren mitfühlst und mitsprichst,

dass Gott dich segnen möge 

und jeden deiner Schritte,

die du auf deinem heutigen Weg gehst.

Amen

3
Ada
um 07:05 Uhr am 25.11.2020
Was  ich  dir  wünsche

Nicht, dass du der schönste Baum bist, der auf dieser Erde steht,

nicht, dass du jahraus, jahrein leuchtest von Blüten an jedem Zweig...

aber dass dann und wann an irgendeinem Ast eine Blüte aufbricht,

dass dann und wann etwas Schönes gelingt,

irgendwann ein Wort der Liebe ein Herz findet,

das wünsche ich dir.

Nicht, dass du so groß wirst wie ein Baum, so stark und reglos,

aber dass du hin und wieder nach oben schaust, wo die Kronen sind und der Himmel,

dass du stehen bleibst und nicht weiter rennst,

dass du stehen lernst und wachsen wie ein Baum.

Denn du bist nicht am Ziel!

Du hast die Kraft in dir, die auch im Baum ist:

Die Kraft zu wachsen.

Du bist noch zu etwas berufen.

Bleib stehen, schau nach oben, und fühle die Kraft aus Gott, die wachsen will in dir.

Ich wünsche dir nicht,

dass du frei bist und ohne Menschen allein im weiten Land.

Ich wünsche dir Freunde, hilfreiche und störende,

solche, die du brauchst und solche, die dich brauchen.

Ich wünsche dir,

dass du Halt findest wie ein Efeu an einem festen Stamm,

und die Kraft hast, ein Stamm zu sein für die, die du tragen sollst.

Jörg Zink in www.trostfinden.de

4
Reisefreiheit in Domodossola Gleis 3a
Selig im Lieben. Selig im Glauben.
um 04:16 Uhr am 25.11.2020
Die sterbende Stadt meiner großen Liebe - Domine, miserere nobis!

O, meine Stadt, der ich so viel verdanke!

Du gabst mir vor 37 Jahren die Freiheit von familiärer und sozialer Enge, die Chance auf die beste Ausbildung in Universität und Musikstudium, die KameradInnen und meine beiden größten Lieben aus unserem geliebten, "hohen Hause", und gibst mir heute die Menschen auf deiner Schattenseite, ihren Hunger nach guten Worten, nach Zärtlichkeit und Nähe, nach dem Funken Kultur im Staub des Straßenlebens und der Problemviertel.

Eben komme ich nach einem meiner vielen Nachtwege durch deine Avenuen und Glitzerhöfe, durch deine dunklen Winkel von Armut und illegalen Geschäften zurück.

Wie vor 20 Jahren, ja vor einem Jahr noch starben und sterben hier und heute täglich in Deutschland ca. 2800-3000 Menschen. Das ist die schlichte Statistik, die bis März 2020 niemand weiter analysierte. Wir haben mit den Toten gelebt, ganz natürlich, denn der Tod gehört zum Leben und bringt uns zu dir, mein Gott. Jetzt heißt es überall "Es darf niemand sterben", dafür, dass niemand stirbt, muss alles aufgegeben werden (so der führende Politiker des Landes). Er sprachs, und es geschah und geschieht - das Aufgeben von allem, nicht das Nicht-Sterben, weil das biologisch unmöglich ist..

Wo einstmals buntes Menschenleben zu Zehntausenden pulsierte, jetzt einzelne, verhuschte, verängstigte Gestalten ohne Interesse an der scheinbar "wie immer" dekorierten Einkaufswelt. - Herr, erbarme dich!

Wo einstmals Lachen, Scherzen, Schwatzen, Tanzen den Klang der funkelnden Gläser und Krüge in volkstümlichen Lokalen begleitete, jetzt Totenstille, Leere, Dunkelheit und das fast allgegenwärtige Schild "Wir geben auf und schließen für immer. Danke und Servus!" - Herr, erbarme dich!

Wo einstmals die erfolgreiche Abiturientin, der Innungsbeste seiner Ausbildung, das frisch verlobte Paar bei Silberschimmer, leuchtendem Damast und Kerzenschein das dafür Ersparte in ein Ausnahmediner verwandelte,  jetzt leere Tische im Dunkel, kein to-go der dafür ungeeigneten Kunstwerke der Cuisine, und die Sorge um solches besondere Kulturgut. - Herr, erbarme dich!

Wo einstmals im Musentempel für das Wahre, Gute und Schöne  Constance Vernon und Heinz Bosl tanzend die Schwerkraft vergessen ließen, Dieskau und Varady ihre echte Lebensliebe in Arabella sangen, Sawallisch und Gruberova mit der Zaubeflöte bezauberten, Carlos Kleiber im Tristan und Othello wahrhaft absolute Musik entfaltete, jetzt leere Ränge, Todesschweigen und nur das blutrote Flutlicht der blutenden, von so viel Leben abgeschnittenen Herzen auf der Bühne und vor der Bühne. - Herr, erbarme dich!

Wo einstmals die kilometerlange, goldfunkelnde Fronleichnamsprozession geschmückte Straßen durchzog, jetzt gähnende Leere ohne Lieder und Gebet, nicht einmal die Kirchenfürsten allein und somit gesetzeskonform segnend mit Kreuz, Monstanz oder Heiligem Buch zum Segen der Stadt draußen unterwegs. - Herr, erbarme dich!

Wo einstmals das Elend der mindestens zehntausend Obdachlosen und Gestrandeten seinen kleinen Unterhalt in den Verlassenschaften des vielfältigen Lebens fand, seine kleine menschliche Wärme in den Stuben und Aufenthaltseinrichtungen suchte, jetzt realer Hunger, unerhörter Essensdiebstahl untereinander, immer magerere Körper und in hygienisch gesperrten Wärmestuben nur noch vorverpackte Sachleistungen. - Herr, erbarme dich!

Wo einstmals Menschen aller Kontinente einander spontan und liberal singend und feiernd begegneten, jetzt Ausweichen und sogar Hass auf jeden, der einfach auch nur da ist. - Herr, erbarme dich!

Gott, du kennst alle Seiten der Sache. Erbarme dich aller Opfer der Situation und zeige den Mächtigen, die hier die Entscheidungen treffen, immer auch dein ewige Perspektive, damit ihre Blickwinkel nicht zu schmal werden.

Amen!

 

 

2
Der uns behütet, schläft nicht
um 19:25 Uhr am 24.11.2020
Gebet

Danke, Gott,

dass Dein Heil für die ganze Welt, für alle Menschen bestimmt ist und dass es alle sehen sollen.

Danke, dass Du in Jesus Christus Dein Licht in die Welt gesendet hast, damit es uns den Weg zu Dir zeigt.

Bitte öffne unser Herz weit für Dein Licht und für Dein Wort und mach uns durchlässig dafür, damit es ausstrahlen kann auf die Menschen, die uns umgeben.

Amen

Danke, dass Ihr mit mir gebetet habt.

2
Der uns behütet, schläft nicht
um 19:10 Uhr am 24.11.2020
Licht in der Dunkelheit

Je dunkler es hier um uns wird, um so mehr müssen wir das Herz öffnen für das Licht von oben. (Edith Stein)

4
blühender Baum
Der uns behütet, schläft nicht
um 19:01 Uhr am 24.11.2020
Tageslosungen

Aller Welt Enden sehen das Heil unsres Gottes. (Psalm 98,3)

Zündet man denn ein Licht an, um es unter den Scheffel oder unter die Bank zu setzen? Und nicht, um es auf den Leuchter zu setzen? (Markus 4,21)

1
Ada
um 06:49 Uhr am 24.11.2020
Ja, Gott,

Fragen, Zweifeln, Hinfallen

gehören auch zu einem Menschen, der glaubt -

selbst die Verzweiflung

bleibt uns als Glaubenden nicht erspart.

Und dennoch:

wir sind in diese Abgründen nicht allein.

Wir bleiben menschlich,

aber Du, Gott, hältst uns in Deiner Hand.

Dafür danke ich Dir.

Amen

3
Ada
um 06:43 Uhr am 24.11.2020
Was gehört zum Glauben?

Zum Leben gehören:
unser Versagen,
unser Hinfallen,
unser Verzweifeln,
unsere Enttäuschungen.
Zum Christsein gehören:
ER mutet uns dieses Leben zu,
ER glaubt an unsere Aktivität,
ER ist bei uns, wenn Fragen und Zweifel sich melden.

Quelle: Reinhold Ruthe: Gönn dir eine stille Zeit. In www.liturgiekalender.de

 

3
Ave crux, spes unica!
Selig im Lieben. Selig im Glauben.
um 04:29 Uhr am 24.11.2020
Domine, labia mea aperies ...

... et os meum annuntiabit laudem tuam.

Gott,

halte gegen die Verzweiflung so vieler Menschen deine Liebesmacht und Lebenskraft.

Erreiche besonders auch die, die sich in bitterer Enttäuschung über die Obrigkeiten jeder Art  von dir abgewandt zu haben scheinen. Sie wollen und können die ach so zynische Erwartung, dass "Not beten lehren solle", zu Recht nicht erfüllen. Lass also ihre Not selbst das Gebet sein, das sie nicht mehr äußern, weil sie deine Liebe nicht mehr erkennen können in Meer eines Lebens liebeloser, innerer und äußerer Distanzierung, die den Nebenmenschen vielfach nur noch als Gefahr sieht.

Sieh auf den Hass, den Medien und Kommentare der Menschen fördern: gegen Coronainfizierte, sogar gegen Genesene wegen ihrer nun erreichten Immunität, gegen Schulen und Kitas, gegen Familien und alle, die aufgrund häuslicher Gegebenheiten noch Nähe haben dürfen, gegen alle, die nicht so viel Angst haben wie sie selbst. Die Todesdrohungen, die gegen diese Gruppen in allerlei Fora geäußert werden, erschrecken mich. Lass den Hass nicht mächtig werden, sondern wende die Hasswellen zurück auf die Hassenden als Wellen der besseren Einsicht.

Steh bei denen, die Lebenskraft an andere weitergeben, auch unter Gefahr für sich selbst, weil man die seit Mai versprochenen Schnelltests noch immer nicht bekommen kann, also auch unter Risiko andere betreuen und ihnen helfen muss.

Und zeige allen, dass unsere Perspektive die Zeit weit übersteigt, denn nichts in Leben und Tod kann uns scheiden von der Liebe in Christus.

Amen.

2
Der uns behütet, schläft nicht
um 19:29 Uhr am 23.11.2020
Gebet

Gott,

die Pandemie erschüttert und zerbricht unsere vergänglichen, vermeintlichen Sicherheiten.

Danke für Dein Mitleid, wenn wir die Orientierung verlieren und nicht mehr wissen, wo es langgeht.

Danke dass Du, wenn unser Herz und unser Geist wie zerschlagen sind, nicht fern von uns bleiben willst in Deinem Heiligtum in der Höhe, sondern dass Du gerade dann bei uns wohnen und uns neu lebendig machen willst.

Hilf uns, demütig zu werden, damit, wo unser Herz und unser Geist zerschlagen sind, Raum frei wird für Dich und Du bei uns wohnen kannst.

Amen

Danke, dass Ihr mit mir gebetet habt.

2
Der uns behütet, schläft nicht
um 19:13 Uhr am 23.11.2020
Gott ist gegenwärtig

Gott ist gegenwärtig,

dem die Cherubinen

Tag und Nacht gebücket dienen.

Heilig, heilig, heilig!

singen ihm zur Ehre

aller Engel hohe Chöre.

Herr, vernimm unsre Stimm,

da auch wir Geringen

unsre Opfer bringen.

 

Herr, komm in mir wohnen,

lass mein' Geist auf Erden

dir ein Heiligtum noch werden;

komm, du nahes Wesen,

dich in mir verkläre,

dass ich dich stets lieb und ehre.

Wo ich geh, sitz und steh,

lass mich dich erblicken

und vor dir mich bücken.

(Gerhard Tersteegen, EG 165, 2 + 8)

Der uns behütet, schläft nicht
um 19:00 Uhr am 23.11.2020
Tageslosungen

Ich wohne in der Höhe und im Heiligtum und bei denen, die zerschlagenen und demütigen Geistes sind, auf dass ich erquicke den Geist der Gedemütigten und das Herz der Zerschlagenen. (Jesaja 57,15)

Jesus sah die große Menge; und sie jammerten ihn, denn sie waren wie Schafe, die keinen Hirten haben. (Markus 6,34)

2
Ada
um 07:18 Uhr am 23.11.2020
Gott,

bei dir ist alles aufgehoben:

unsere Hilflosigeit in der Pandemie,

unser Bedauern beim Blick in die Vergangenheit,

unsere Trauer über unerfüllte Träume,

unsere Verzweiflung angesichts der andauernden Bedrohung,

unsere Angst um Gegenwart und Zukunft,

unser Schmerz um Verlorenes, um Menschen, die gegangen sind.

Gott,

bei dir ist alles aufgehoben:

unser Dank für Vergangenes,

für Erinnerungen und Begegnungen,

für Prägendes und für das, was uns hat wachsen lassen,

das Erstaunen über überraschende Erlebnisse der Solidarität in der Not,

das Glück, das wir empfinden darüber, dass du uns Familie und Freunde geschenkt hast

und Menschen, denen wir Familie und Freunde sein dürfen,

die Freude über die Kreativität von Menschen, ihren Einsatz und ihren Willen, etwas zu bewegen für die Gemeinschaft, 

unsere Dankbarkeit über Hoffnungsschimmer am Horizont der Krise

und das Wissen, dass du alle Fäden in deiner liebenden Hand hältst.

Danke für alles.

Ich will darauf vertrauen,

dass dein Sinn hinter allem steckt, was geschieht

und es aus deiner Hand nehmen

und in deine Hand zurücklegen.

Amen

5
Ada
um 07:07 Uhr am 23.11.2020
Verheißungen

"Gott erfüllt nicht alle unsere Wünsche,

aber alle seine Verheißungen!“

Dietrich Bonhoeffer



 

3
Abendglanz der Ewigkeit, Licht vom unerschaffnen Lichte!
Selig im Lieben. Selig im Glauben.
um 23:45 Uhr am 22.11.2020
Geht in den Montag und die neue Woche mit Gottes Segen!

Christe, rex regum et Dominus dominorum,

custodi et benedic nos omnes

et totam patriam nostram.

In nomine + Patris et Filii et Hagiae Sophia +

ex hoc nunc et usque in saeculum. Amen.

Danke für Euer Mitbeten!

1
König Ortler grüßt seinen König
Selig im Lieben. Selig im Glauben.
um 22:40 Uhr am 22.11.2020
Domine, labia mea aperies ...

... et os meum annuntiabit laudem tuam.

Herr Jesus Christus,

königlicher HIrte deines Volkes, das du auf grünen Auen und wasserreichen Ruheplätzen weiden willst,

dich hat Gott, der Vater mit dem heiligen Öl der Freude gesalbt,

damit du seiest König aller Welten,

Prophet und Wort der Botschaft in einem,

Priester auf ewig nach der Ordnung des Melchisedek.

Deine Ordnung ist die Ordnung der Liebe, aus der du alle weltliche Macht ablehntest und dich unter die Verbrecher rechnen ließest.

Die Liebe deines Todes besiegte den Tod für alle, die an deine Auferstehung glauben.

"König hehr, dem keiner gleich,
lass uns jubelnd dich verkünden,
dass sich alle zu dir finden
heim in deiner Liebe Reich.
Hell zum Himmel soll es klingen, über alle Lande dringen:
Jesus, König aller Zeit, hochgelobt in Ewigkeit!"

Amen.

2
Der uns behütet, schläft nicht
um 18:58 Uhr am 22.11.2020
Psalm 121, 7-8

Der HERR behüte dich vor allem Übel,

er behüte Deine Seele.

Der HERR behüte deinen Ausgang und Eingang

von nun an bis in Ewigkeit.

Amen 

Danke, dass Ihr mit mir gebetet habt.

2
Der uns behütet, schläft nicht
um 18:42 Uhr am 22.11.2020
Trostlied am Totensonntag

Nun sich das Herz von allem löste,

was es an Glück und Gut umschließt,

komm, Tröster, Heiliger Geist, und tröste,

der du aus Gottes Herzen fließt.

 

Nun sich das Herz in alles findet,

was ihm an Schwerem auferlegt,

komm, Heiland, der uns mild verbindet,

die Wunden heilt, uns trägt und pflegt.

 

Nun sich das Herz zu dir erhoben

und nur von dir gehalten weiß,

bleib bei uns, Vater. Und zum Loben

wird unser Klagen. Dir sei Preis!

(Jochen Klepper) 

4
Der uns behütet, schläft nicht
um 18:36 Uhr am 22.11.2020
Gebet

Gott,

ich bete heute zu Dir im Gedenken an die Opfer der Corona-Pandemie und an alle Verstorbenen dieses Jahres.

Danke, dass wir sie und alle, die um sie trauern, in Deine Hände befehlen können.

Du weißt, für wen die Corona-Einschränkungen oder andere Umstände den persönlichen Abschied verhindert haben. Du siehst, wo es Versöhnung und Vergebung geben konnte und wo ungelöste Fragen schmerzlich offen geblieben sind.

Danke, dass alle Fragen und alles Bedauern über unsere Versäumnisse bei Dir geborgen sind.

Hilf uns, dass wir trotz aller Kontaktbeschränkungen den Trauernden nah sein können und lass uns spüren, wenn sie unsere Zuwendung brauchen.

Schenke uns, wenn Umarmungen nicht möglich sind, die richtigen Gesten und Worte.

Amen

2
Abendhimmel
Der uns behütet, schläft nicht
um 18:31 Uhr am 22.11.2020
Tageslosungen

Ich, ich bin der Herr, und außer mir ist kein Heiland. (Jesaja 43, 11)

Ein Herr, ein Glaube, eine Taufe; ein Gott und Vater aller, der da ist über allen und durch alle und in allen. (Epheser 4, 5-6)

1
der schönste Weg zu Gott
Selig im Lieben. Selig im Glauben.
um 03:54 Uhr am 22.11.2020
Geht in den Sonntag der Ewigkeit und des Königs Christus mit dem Segen Gottes

(nach dem Hebräerbrief)

Zum ewgen Hohenpriester, zum König aller Welt,
hat, Christus, dich der Vater gesalbt und auserwählt.
Christus, du allein, du sollst König sein,
durch alle Welt und Zeit, in alle Ewigkeit!

Es sollen alle Welten dir dienen jederzeit.
Dein Reich, es soll umfassen die Zeit und Ewigkeit.
Christus, du allein, du sollst König sein,
durch alle Welt und Zeit, in alle Ewigkeit!

Es sei das Reich der Wahrheit, der Lieb und Heiligkeit,
des Lebens und des Friedens und der Gerechtigkeit.
Christus, du allein, du sollst König sein,
durch alle Welt und Zeit, in alle Ewigkeit!

So lasset froh uns singen mit allem Himmelsheer
ein Loblied ohne Ende dem König hoch und hehr:
Christus, du allein, du sollst König sein,
durch alle Welt und Zeit, in alle Ewigkeit!

Hochheilig, heilig heilig bist du in Ewigkeit.
erfüllt sind Erd und Himmel von deiner Herrlichkeit.
Christus, du allein, du sollst König sein,
durch alle Welt und Zeit, in alle Ewigkeit!

Christus, rex aeternus amoris et misericordiae,

mitte nobis et toti patriae nostrae benedictionem uberrimam

Patris et Filii et Hagiae Sophiae +

ex hoc nunc et usque in saeculum. Amen.

Danke für Euer Mitbeten!

 

 

2
Selig im Lieben. Selig im Glauben.
um 02:53 Uhr am 22.11.2020
Domina, labia mea aperies ...

... et os meum annuntiabit laudem tuam.

Herr Jesus Christus, wahrer Gott vom wahren Gott,

du bist der König, dessen Reich nicht endet,

dessen Macht die Himmel blendet,

dem die Welten untertan.

Der du kamst, uns zu erretten,

aus der Hölle Sklavenketten,

höre unsre Bitten an.

Dein Reich ist nicht von dieser Welt, deshalb stellst du keine Legionen und Divisionen auf, um deine Macht durchzusetzen. Du, der allmächtig ist und alles könnte, setzt dir selbst diese Grenzen deiner Machtausübung, damit wir, deine Geschöpfe, geworden durch dich, das Wort, Freiheit und Möglichkeiten haben, uns und unsere Welt in deinen Naturgesetzen zu entwickeln. Einziger Maßstab unseres Handelns soll dabei die Liebe sein, die du vorgelebt hast, denn in ihr wird dein ewiges Reich hier in der Zeit sichtbar. Seine Vollendung hast du dir für die Ewigkeit vorbehalten, da wir nie wissen können, was wirklich und für alle Zeiten, für alle Welten und für alle Geschöpfe gut ist.

Dass wir also kein Paradies auf Erden schaffen können, ohne dabei die Hölle zu schaffen, ist dir wohl bewusst, denn auch in deinem irdischen Leben hast du immer nur einzelne Menschen berufen, die in Liebe zu anderen wiederum einzelnen Menschen dein Heil und dein Licht bringen sollten.

Lass es uns daran genug sein, jeden Tag einem anderen Menschen einen Schimmer deines Reiches der Wahrheit, der Heiligkeit, des Lichtes und des Friedens zu bringen. Dann wird für diesen Menschen die Erde tatsächlich in einem Augenblick himmelgleich.

Heute feiern wird dich, den wahren König, der uns aus der Ewigkeit entgegenkommen wird, um einen neuen Himmel und eine neue Erde denen zu schenken, die aus der großen Drangsal zur Liebe kommen, um sich in ihrer Armut beschenken zu lassen. Hilf uns aus unseren Allmachtsphantasien, vermeintlich alles Mögliche bekämpfen und besiegen zu können, zurück in kindliches Vertrauen, das alles von dir erhofft, weil Menschenwerk immer nur Stückwerk sein kann.

Christus, du allein, du sollst König sein durch alle Welt und Zeit, in alle Ewigkeit! Amen.

2
Der uns behütet, schläft nicht
um 18:55 Uhr am 21.11.2020
Abendopfer (Gerhard Tersteegen)

Nun sich der Tag geendet,

Mein Herz zu dir sich wendet

Und danket inniglich.

Dein holdes Angesichte

Zum Segen auf mich richte,

Erleuchte und entzünde mich.

 

Ich schließe mich aufs neue

In deine Vatertreue

Und Schutz und Herze ein.

Die fleischlichen Geschäfte

Und alle finstern Kräfte

Vertreibe durch dein Nahesein.

Daß du mich stets umgibest,

Daß du mich herzlich liebest

Und rufst zu dir hinein,

Daß du vergnügst alleine,

so wesentlich, so reine,

Laß früh und spät mir wichtig sein!

 

Ein Tag, der sagt dem andern,

Mein Leben sei ein Wandern,

Zur großen Ewigkeit.

O Ewigkeit, so schöne,

Mein Herz an dich gewöhne,

Mein Heim ist nicht in dieser Zeit.

 

Danke, dass Ihr mit mir gebetet habt. Gottes Segen begleite Euch an diesem Abend und in den Ewigkeitssonntag.

1
Der uns behütet, schläft nicht
um 18:35 Uhr am 21.11.2020
Gebet

Danke, Gott,

für Deine Güte und Liebe, die bleibt, wenn mein zeitliches Leben vergeht,

Deine Güte, in der mein Leben in Zeit und Ewigkeit geborgen ist.

Danke für das Leben, das Du mir geschenkt hast und das nicht existieren könnte, ohne dass Deine Güte es in jedem Augenblick trägt und erhält. Danke, dass mein Leben mit all seinen Irrwegen und Unzulänglichkeiten aufgehoben ist bei Dir.

Ich bitte Dich, lass uns alle in dieser schwierigen Zeit Deine Liebe und Güte in unserem Leben spüren.

Amen

2
Der uns behütet, schläft nicht
um 18:30 Uhr am 21.11.2020
Tageslosungen

Gott, deine Güte ist besser als Leben. (Psalm 63,4)

Wir haben erkannt und geglaubt die Liebe, die Gott zu uns hat: Gott ist Liebe; und wer in der Liebe bleibt, der bleibt in Gott und Gott in ihm. (1. Johannes 4,16)

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