Uschi
um 18:57 Uhr am 01.04.2020
keine Warteschleife

Wir danken dir, dass du immer ansprechbar bis, dass wir nicht in der Warteschleife bleiben, bis wir hinausgeworfen werden, dass du unsere Sprache und unseren Dialekt verstehst, dass du noch nicht Feierabend und keine Mittagspause hast, dass du nicht coronabedingt geschlossen hast und dass du das Interesse an uns nicht verloren hast

Uschi
um 18:51 Uhr am 01.04.2020
Blüte
Uschi
um 18:46 Uhr am 01.04.2020
Macht

wie kann einer, den wir nicht sehen, uns Macht geben?

Wie kann einer, dessen Stimme wir (meist) nicht hören, uns trösten?

Wie kann einer der König sein, der in einem Stall geboren wurde?

Wie kann einer, der wie ein Verbrecher am Kreuz gestorben ist, unser Freund sein?

Wie können diejenigen, die ihn noch nicht kennen, ihn kennenlernen?

Wie kann ich dazu beitragen?

Uschi
um 18:41 Uhr am 01.04.2020
Daniel

Gepriesen seist du in aller Ewigkeit

für alle Zeit sollst du gelobt werden

du ,Gott, besitzt Macht und Weisheit

Die Staatsmänner meinen, sie hätten die Weisheit mit Löffeln gefressen und sie hätten riesige Macht

und es ist nichts im Vergleich zu Dir

Du bist der Herr der Zeiten

und alle anderen regieren nur eine Weile

du setzt Könige ein und setzt sie ab

und manche Straatsoberhäupter ahnen nicht einmal, wie schnell sie abdanken müssen

Du gibst den Weisen ihre Weisheit

und sie denken, wir haben uns das erarbeitet

und den Klugen ihren Verstand

und der Verstand wird zu ihrem Gott

Uschi
um 18:34 Uhr am 01.04.2020
wegtreiben und hintreiben

Herr, lass verglühen, was mich von Dir wegtreibt,

lass versinken, was mich in die Irre führen will

lass vergessen, was mich ablenken will

und ziehe mich zu Dir hin

zu Deinen Vorhöfen und heiligen Hallen

dass ich stehen und liegen lasse, was getan werden will

Uschi
um 18:31 Uhr am 01.04.2020
Tagesneige

Der Tag neigt sich dem Abend zu

wir halten inne zum Gebet, willkommen

Laurence Hahn
um 18:27 Uhr am 01.04.2020
Danke

Danke dass ihr mit mir gebetet habt.

Geht in diesen Abend, behütet und gesegnet.

Laurence Hahn
um 18:22 Uhr am 01.04.2020
Ruhe in mir

Keiner von uns lebt sich selber, und keiner stirbt sich selber :

Leben wir, so leben wir dem Herrn,

sterben wir, so sterben wir dem Herrn.

Ob wir leben oder ob wir sterben, wir gehören dem Herrn.

Laurence Hahn
um 18:13 Uhr am 01.04.2020
Wir sind nicht allein.
Laurence Hahn
um 18:00 Uhr am 01.04.2020
Guten Abend

Ps 119, 97-120

Veilchen
Der uns behütet, schläft nicht
um 17:50 Uhr am 01.04.2020
Bleibt gesegnet und behütet an diesem Abend

Bewahre uns, Gott, behüte uns, Gott, 
sei mit uns in allem Leiden. 
Voll Wärme und Licht im Angesicht, 
sei nahe in schweren Zeiten

Eugen Eckert 

blühender Baum
Der uns behütet, schläft nicht
um 17:30 Uhr am 01.04.2020
Danke

Herr, für die Gebete und Gedanken der Mitbetenden, die ich in diesen Tagen hier gelesen habe.

Sie bringen vor Dich Fragen, die ich mir und Dir vorher nicht gestellt habe,

Leid und Not, vor denen ich nur zu gerne die Augen verschließe – Du aber siehst und leidest mit, willst auch meine Augen öffnen und helfen, dass ich sie nicht gleich wieder abwende,

und Bitten, denen ich mich leidenschaftlich anschließen will.

Danke für all die Erinnerung an Deine Verheißungen, die ich so leicht aus den Augen verliere, und an den Trost und die Zuversicht, die aus diesen Gebeten sprechen und die Du allen geben willst, die bereit bin, sie zu empfangen.

Danke für die Denkanstöße, gerade wenn sie an bequemen Gewohnheiten rütteln und Danke für das Glaubensbekenntnis von Dorothee Sölle, das heute Vormittag gepostet wurde.

Matthias
um 17:00 Uhr am 01.04.2020
Konzentration

Ein Gebet von Jana Highholder

 

Vater, ich bitte dich,

dass du mir Ruhe, Kraft und Konzentration schenkst,

dass ich alles anwenden kann, was ich weiß,

auf alles zurückgreifen kann, was ich gelernt habe.

Und bei den Dingen, die ich nicht weiß,

schenke mir deine Gnade und Gunst.

um 16:34 Uhr am 01.04.2020
Gebet von Birgit Riegelmann

Ich danke für den Geist, der uns verbindet und sichtbar wird in unseren Taten.

Ich bitte um mehr positive Taten als schädigende.

Matthias
um 16:02 Uhr am 01.04.2020
Anderswo

Was Menschen alles erlebt und überlebt haben.

Und du, Gott, fängst  immer wieder neu mit uns an. Schenkst neues Leben.

Heute bitte ich dich für die Menschen

auf Lesbos,

in Syrien,

in Lybien,

an der türkisch-griechischen Grenze.

Sei du bei ihnen.

Und auch bei uns.

 

Matthias
um 15:48 Uhr am 01.04.2020
Stille

Gott, sprich du in der Stille zu uns.

Sag uns dein Wort der Liebe und der Hoffnung.

Und lass uns deine Worte des Lebens weitersagen.

Schutzhütte bei Tignes (F)
Selig im Lieben. Selig im Glauben.
um 15:24 Uhr am 01.04.2020
Mein Schutz und bergender Schatten bist du, Herr!

Ps 119 (Beth - güldenes Alphabet): Custodi me ut pupillam oculi, sub umbra alarum tuarum protege me! // Hüte mich wie deinen Augapfel, unter dem Schatten deiner Flügel bewahre mich!

Viele Wege (bei Isola 2000)
Selig im Lieben. Selig im Glauben.
um 15:15 Uhr am 01.04.2020
Und um die neunte Stunde ...

Et circa horam nonam exclamavit Jesus voce magna: "Deus meus, ut quid me dereliquisti?"

Jesu Ruf der Gottesverlassenheit mag viele heute beschleichen, die vor den Scherben ihrer Existenz als Familie oder Arbeitende stehen, Scherben, die sie nicht selbst verursacht haben, die ihnen staatlich zugefügt wurden. Dass es völlig andere Wege gibt ("alternativlos" ist eben nichts), zeigen Schweden, Island und Südkorea - weniger Tote, hohe Flächenimmunisierung, Sicherung der Lebensgrundlagen der arbeitenden Menschen, Abschottungsmaßnahmen nur für die besonders Gefährdeten.

Gott, mein Gott, warum hat deine Vernunft, dein Logos hier nicht anders gewirkt? Ist man versucht zu fragen, wenn Politiker, die einerseits den Menschen den Ruin zufügen, andererseits den Segen Gottes auf ihr Land herabbeschwören wollen. Die universale Panik als Denkblockade, die weite Teile der Menschen ergriffen hat, möge den Verantwortlichen vergeben werden, die einfach nicht nach ernsten Alternativen umschauten, obwohl sie in anderen Ländern vorhanden sind.

Gott, mein Gott, warum scheinst Du die Menschen zu verlassen? Die Aggression ringsum nimmt heftig zu, Lagerkoller und Familienkonflikte, Katastrophenstress und Zukunftsangst treiben viele über alle Grenzen und Hemmschwellen. Die vielbeschworene Solidarität endet eben an den Wohnungstüren, weil unter Abstandsgebot niemand mehr einschreiten darf, wenn Gewalt gleich nebenan geschieht, und die Polizei trotz Norufes untätig bleibt.

Gott, mein Gott, all das sind die falschen Fragen, denn du verlässt und nicht, wenn wir dich nicht verlassen.

Du sprichst: Ich lebe und will nicht den Tod des Menschen, sondern dass er sich bekehre und lebe!

Bring dein Leben zu den Menschen, dass sie es erfahren und annehmen können.

Bring deine Liebe in die bröckelnden Hausgemeinschaften, dass sie einander stützen statt zu verletzen.

Bring deine Hoffnung in die sinnlos kreisenden Gedanken, dass sie Zukunft denken und wollen.

Bring deine Weisheit in die Köpfe der Verantwortlichen, dass sie statt surrealer Maximalvorstellungen realistische und pragmatische Lösungen anstreben.

Heidi
um 13:21 Uhr am 01.04.2020
Vater Unser

Vater unser

im Himmel.

Geheiligt werde dein Name.

Dein Reich komme.

Dein Wille geschehe,

wie im Himmel, so auf Erden.

Unser tägliches Brot gib uns heute.

Und vergib uns unsere Schuld,

wie auch wir vergeben unseren Schuldigern.

Und führe uns nicht in Versuchung,

sondern erlöse uns von dem Bösen.

Denn dein ist das Reich

und die Kraft und die Herrlichkeit

in Ewigkeit.

Amen.

Heidi
um 13:19 Uhr am 01.04.2020
Hilf

Gott,

hilf allen, die krank und alleine sind.

Sei bei ihnen, schenk ihnen Heilung,

behüte sie.

Amen.

Heidi
um 13:14 Uhr am 01.04.2020
Psalm 4

Psalm 4

Erhöre mich, wenn ich rufe,

Gott meiner Gerechtigkeit,

sei mir gnädig und erhöre mein Gebet!

Ihr Herren, wie lange soll meine Ehre geschändet werden?

Wie habt ihr das Eitle so lieb und die Lüge so gern!

Erkennet doch,

dass der Herr seine Heiligen wunderbar führt;

der Herr hört, wenn ich ihn anrufe.

Zürnet ihr, so sündigt nicht;

redet in eurem Herzen auf eurem Lager und seid stille.

Opfert, was recht ist, und hoffet auf den Herrn.

Viele sagen: "Wer wird uns Gutes sehen lassen?"

Herr, lass uns leuchten über uns das Licht deines Antlitzes?

Du erfreust mein Herz, ob jene auch viel Wein und Korn haben.

Ich liege und schlafe ganz mit Frieden,

denn allein, du Herr, hilfst mir, dass ich sicher wohne.

Heidi
um 13:07 Uhr am 01.04.2020
Vertrauen

Herr,

Dir können wir vertrauen. 

Hilf uns, nicht die Hoffnung und die Zuversicht zu verlieren.
Sei bei uns alle Tage und behüte uns

Heidi
um 13:01 Uhr am 01.04.2020
Du bist jeden Tag bei uns

Gott,

Du bist jeden Tag bei uns,

umgibst uns von allen Seiten.

Bleib bei uns in diesen Zeiten, 

begleite und behüte uns

auf all unseren Wegen.

Amen

Feste - Lichtpunkte des Lebens
Selig im Lieben. Selig im Glauben.
um 12:22 Uhr am 01.04.2020
Zum Liebesmahle - gerüstet Tag für Tag!

Das Gebet der Gralsritter zum Liebesmahl des Grales in Pasifal Akt I:

Zum letzten Liebesmahle, gerüstet Tag für Tag,

als ob zu letzten Male es heut und letzen mag.

Wer guter Tat sich freut,

dem wird das Mahl erneut.

Der Labung darf er nahn,

die hehrste Gab' empfahn!

Ich wünsche Euch allen und allen Menschen draußen, dass Euer Mittagsmahl gesegnet sei zum Liebesmahl, denn in allen Verwirrungen der Zeit ist dennoch gültig:

Die Liebe bleibt, und wir in der Liebe bleibt, der bleibt in Gott, und Gott bleibt in ihm.

Selig im Lieben. Selig im Glauben.
um 12:03 Uhr am 01.04.2020
Mittag, die Stund' ist da! Gestatte; Herr, dass dein Knecht dich geleite!

Mit diesen Worten führt Gurnemanz in Parsifal Akt III den neugeweihten Gralskönig Parsifal in die die Burg Monsalvat (=Berg des Heiles).

Mittag, die Stunde, in der Jesus am Kreuz unseretwegen entsetzliches Leid erträgt,

MIttag, die Stunde, in der der Glast der höchststehenden Sonne nichts verborgen lassen kann,

Mittag, die Stunde, in der unser Lebenstag sich wendet.

Gott, gießen das helle Licht der Mittagssonne in alle angstdunklen und schmerzverlorenen Herzen, dass sie deine erlösenden Liebe erkennen und annehmen können.

um 11:17 Uhr am 01.04.2020
Gebet von Bernd Pichotta

Herr, der Du da bist im Himmel. Sei bitte bei den Kranken und Einsamen. Gib ihnen die Kraft und den Mut für ihren Alltag. Bringe ihnen das Leuchten in ihre Augen wieder.

Gib uns momentan Gesunden die Dankbarkeit für unser Glück. Lasse niemanden allein.

Beatrice von Weizsäcker
um 10:23 Uhr am 01.04.2020
Musik: Lieder aus Taizé

Zum Mitsingen, zum Träumen, für den Tag:

Laudate Omnes Gentes u.a.

Hier

Löwenzahn in der Pfarrkirche Christkönig, München-Nymphenburg © Beatrice von Weizsäcker
Beatrice von Weizsäcker
um 10:11 Uhr am 01.04.2020
Der Löwenzahn

Gestern fand ich auf der Kirchenbank einen blühenden Löwenzahn, einfach so lag er da.

Ich mochte Löwenzahn schon als Kind.
Weil er so schöne Blüten hat, so sommersonnengelb.
Und Pusteblumen daraus werden.
Und natürlich, weil ich Löwin bin.

Meine Kraft ist in den Schwachen mächtig

Ich hab mal gelesen, Löwenzahn sei ein Allerweltskraut.
Die Leute haben ja keine Ahnung.
In Wahrheit ist er ein Überlebenskünstler.
Wer kann das schon von sich behaupten.

Mit ungeahnter Kraft kann er sich durch den Asphalt zwängen.
Eine kleine Pflanze durchbricht ihn, das gleicht schon einem Wunder.

Mich erinnert das an die Worte Jesu, die der Apostel Paulus in seinem 2. Brief an die Korinther (19,2) überlieferte:
Meine Kraft ist in den Schwachen mächtig.

Der Löwenzahn ist ein Meister der Hoffnung, des Aufbruchs.
Ein Meister der Kraft und des Neubeginns.

Und Gott sprach: Merkt ihr es nicht?

Schon der Prophet Jesaja berichtet von solch einem Neuanfang.
Natürlich ging's da nicht um Asphalt. Aber um die Wüste.
Und die stand in der Bibel für Ödnis, für alles Trockene.
Für das Undurchdringliche, wie es der Asphalt eben auch ist.

Und da sagt Gott:

Siehe, nun mache ich etwas Neues.
Schon sprießt es, merkt ihr es nicht?
Ja, ich lege einen Weg an durch die Wüste und Flüsse durchs Ödland.

(Jes. 43,19)

Merkt ihr es nicht? - Was für ein herrlicher, was für ein ungewöhnlicher Satz!

Ungeduldig scheint Gott darauf zu warten, dass wir endlich hinschauen auf das, was er Neues macht.
Was er Neues für uns macht.

Eine Kerze für den Löwenzahn

Darum habe ich meine Kerze, die jeden Tag für anderes Thema, eine andere Person, ein anderes Anliegen steht, der Freude am Neuen gewidmet.

Eine Kerze für den Löwenzahn.
Eine Kerze für das Neue.
Eine Kerze für die Hoffnung.

Das wollte ich mit euch teilen.

Und so bete ich für euch, für mich:

Guter Gott, ich bitte dich

gib uns Neugier auf das Neue
gib uns Zuversicht in dieser Zeit
und gib Licht an diesem Tag

gib uns Stärke in der Schwachheit
gib uns Hoffnung in der Angst
und gib Atem für den Weg

gib uns Geduld für andere Menschen
und Vertrauen in deine Gnade
gib mir Zeit für dich, für mich

Amen
 

Beatrice von Weizsäcker
um 10:01 Uhr am 01.04.2020
Euer Herz soll sich freuen

Jesus sprach zu den Jüngern:
Ihr habt nun Traurigkeit; aber ich will euch wiedersehen, und euer Herz soll sich freuen, und eure Freude soll niemand von euch nehmen.
(Johannes 16,22)

Guter Gott,

heute ist der 1. April, aber mir ist nicht zum Lachen zumute.
Ich fürchte mich vor Corona-Scherzen, die Menschen verunsichern,
und solchen, die andere niederdrücken.

Gib denen, die Aprilscherze machen wollen, Klugheit.
Lass sie nicht Witze machen, die andere verletzen können.
Lass sie keine Scherze über Corona machen.

Du willst, dass unser Herz sich freut.
Du willst, dass niemand diese Freude von uns nimmt.
Das ist schwer genug in dieser Zeit.

Zeig uns, dass wir uns freuen können.
Hilf uns, uns zu freuen.
Weil du uns wiedersiehst.

Aber segne uns auch, wenn wir traurig sind.
Darum bitte ich dich.

Amen

Alina
um 09:45 Uhr am 01.04.2020
Neuanfang

Lasst uns die geegenwärtige Situation als Chance begreifen und uns neu kennenlernen.

Neu auf Gott vertrauen.

Neu anfangen.

Neues wagen.

 

Herr wir danken dir für neue Chancen!

Hilf du uns, sie zu ergreifen und dadurch zu wachsen!