Ada
um 07:37 Uhr am 13.06.2021
Losung und Lehrtext für heute

Ich will dem HERRN singen, dass er so wohl an mir tut.

Psalm 13,6

Leidet jemand unter euch, der bete; ist jemand guten Mutes, der singe Psalmen.

Jakobus 5,13

Der uns behütet, schläft nicht
um 23:29 Uhr am 12.06.2021
Segensbitte (EG 993)

Herr, wir leben hier – segne uns.

Du schickst uns in die Welt – behüte uns.

Du gibst uns Aufgaben – lass Dein Angesicht über uns leuchten.

Wir versagen oft – sei uns gnädig.

Wir fühlen uns oft allein – erheb Dein Angesicht auf uns.

Gib uns und der Welt Frieden.

Amen

Danke, dass Ihr mit mir gebetet habt.

Der uns behütet, schläft nicht
um 23:14 Uhr am 12.06.2021
Gebet

Barmherziger Gott,

in dieser Pandemie bitten wir Dich immer wieder um Deinen Beistand und Deine Hilfe, um Heilung für die Erkrankten, um Trost für die Sterbenden und Trauernden, Schutz vor Ansteckung, Kraft, Besonnenheit, Segen und Zuversicht für alle, die am Kampf gegen das Coronavirus beteiligt oder von ihren Folgen betroffen sind. Danke, dass Du uns die Möglichkeit gibst, das hier gemeinsam zu tun.

Du hast uns in diesen langen Monaten immer wieder Deine Hilfe und Deinen Beistand sehen erfahren lassen, oft durch Menschen, deren Tun Du gesegnet hast.

Dafür danken wir Dir und preisen dich.

Wir danken Dir auch dafür, dass die Pandemie uns aufgerüttelt hat und wir angefangen haben, vieles in Frage zu stellen, was uns lange bequem und selbstverständlich war.

Vergib uns, Gott, wie schnell wir das, was Du uns schenkst, als selbstverständlich hinnehmen und nicht mehr daran denken, Dir dafür zu danken.

Vergib uns, wenn wir uns von menschlichem Tun zu viel versprechen. Vergib uns, wenn wir meinen, uns auf unsere menschlichen Möglichkeiten und Errungenschaften verlassen zu können, auf Wissenschaft, auf politische Macht, auf das Erwirtschaften von Wohlstand und auf unseren guten Willen.

Bewahre uns davor, dass unser Herz sich überhebt und erhalte uns das Bewusstsein, dass jeder Erfolg, die Heilung von Kranken, die Wirksamkeit von Impfstoffen genauso wie das vernünftige Verhalten der Menschen, ihre Einsicht in die notwendigen Änderungen unserer Lebensweise und die Anstrengungen für eine gerechtere Welt nach der Pandemie, nicht unser menschliches Verdienst, sondern Dein Geschenk ist.

Bewahre uns davor, zu vergessen, wie begrenzt wir sind und dass unsere Hilfe allein von Dir kommen kann. Lass uns nicht aus den Augen verlieren, dass ohne Deinen Segen und Deine Hilfe alles, was wir tun, vergeblich ist.

Ewiger Gott, wir dürfen von Dir Alles erwarten. Hilf uns, unsere Hoffnung ganz auf Dich zu setzen und in Demut unsere begrenzte Verantwortung anzunehmen und das Notwendige wirklich zu tun.

Schenke uns jeden Tag aufs Neue die Aufmerksamkeit für Dein Wort, damit wir erkennen, was das Notwendige, was Dein konkreter Auftrag für uns ist.

Amen

Der uns behütet, schläft nicht
um 23:00 Uhr am 12.06.2021
Begrenzte Verantwortung

Die Verantwortung ist dem Umfang wie dem Wesen, also quantitativ und qualitativ, nach begrenzt. Jede Überschreitung dieser Grenze führt zur Katastrophe. Nicht die Welt aus den Angeln zu heben, sondern am gegebenen Ort das sachlich – im Blick auf die Wirklichkeit – Notwendige zu tun und dieses wirklich zu tun, kann die Aufgabe sein. Aber auch am gegebenen Ortkann verantwortliches Handeln nicht immer sofort das Letzte tun, sondern es muß Schritt für Schritt gehen und nach demMöglichen fragen und den letzten Schritt und damit die letzte Verantwortung in eine andere Hand legen. Weil Gott Menschwurde, darum muß verantwortliches Handeln im Bereich des Menschlichen abwägen, urteilen, werten, darum muß es auch die Folgen des Handelns ernstlich bedenken und den Blick in die nächste Zukunft wagen, – verantwortliches Handeln darf nicht blind sein wollen –, weil aber Gott Mensch wurde, darum muß verantwortliches Handeln im Bewußtsein der Menschlichkeitseiner Entscheidungen das Urteil über dieses Handeln wie auch seine Folgen ganz an Gott ausliefern.

(Dietrich Bonhoeffer)

Kind Gottes
um 13:23 Uhr am 12.06.2021
Und ich?

Ungezählte,
die an Covid-19 oder einer anderen Krankheit leiden
die in Krisengebieten ausharren müssen
die auf der Flucht in eine ungewisse Zukunft sind
die akut vom Hungertod bedroht sind
die nicht wissen, ob sie den morgigen Tag noch erleben.

Wir, die in den reichen Ländern leben,
wir, die wir oft gedankenlos konsumieren
wir, die wir uns kaum Gedanken machen
über das unfassbare Leid in der Welt…

Wir stehen hier vor Dir, großer Gott.

Können wir die ungerechten Verhältnisse ändern?
Was müssen meine Taten sein?
Hier, wo ich stehe, in meinem kleinen Jetzt?

Ich will Dich loben, Herr, für deine Taten!
Ich will Dich loben in Deiner großen Herrlichkeit!

Kind Gottes
um 13:10 Uhr am 12.06.2021
Dich will ich loben, großer Gott

Dich will ich loben, großer Gott,

für Deine Zugewandtheit
für Deine Zusage, immer bei uns zu sein
für Deine große Güte.

Zeig Dich denen,
die um ihr Leben ringen
die unter der Krankheit leiden.

Denn es sind immer noch Ungezählte,
auch wenn die Statistik hierzulande ein freundliches Bild zeichnet.

Kind Gottes
um 13:05 Uhr am 12.06.2021
Das große Halleluja

Lobet Gott in seinem Heiligtum,
lobet ihn in der Feste seiner Macht!
Lobet ihn für seine Taten,
lobet ihn in seiner großen Herrlichkeit!
Lobet ihn mit Posaunen,
lobet ihn mit Psalter und Harfen!
Lobet ihn mit Pauken und Reigen,
lobet ihn mit Saiten und Pfeifen!
Lobet ihn mit hellen Zimbeln,
lobet ihn mit klingenden Zimbeln!

Alles, was Odem hat, lobe den Herrn!

Halleluja!

(150. Psalm)

Ada
um 08:28 Uhr am 12.06.2021
Was  ich  dir  wünsche

Nicht, dass du der schönste Baum bist, der auf dieser Erde steht.

Nicht, dass du jahraus, jahrein leuchtest von Blüten an jedem Zweig.

Aber dass dann und wann an irgendeinem Ast eine Blüte aufbricht.

dass dann und wann etwas Schönes gelingt, irgendwann ein Wort der Liebe ein Herz findet,

das wünsche ich dir.

 

Nicht, dass du so groß wirst wie ein Baum, so stark und reglos.

Aber dass du hin und wieder nach oben schaust, wo die Kronen sind und der Himmel.

Dass du stehen bleibst und nicht weiter rennst.

Dass du stehen lernst und wachsen wie ein Baum.

Denn du bist nicht am Ziel!

Du hast die Kraft in dir, die auch im Baum ist:

Die Kraft zu wachsen. Du bist noch zu etwas berufen.

Bleib stehen, schau nach oben und fühle die Kraft aus Gott, die wachsen will in dir.

 

Ich wünsche dir nicht,

dass du frei bist und ohne Menschen allein im weiten Land.

Ich wünsche dir Freunde, hilfreiche und störende,

solche, die du brauchst und solche, die dich brauchen.

Ich wünsche dir,

dass du Halt findest wie ein Efeu an einem festen Stamm,

und die Kraft hast, ein Stamm zu sein für die, die du tragen sollst.

 

Jörg Zink in www.trostfinden.com

Ada
um 08:26 Uhr am 12.06.2021
Fang an zu gehen

Fang an zu gehen

und vertraue darauf,

dass der Grund, auf dem du gehst, trägt.

Jörg Zink

Ada
um 08:24 Uhr am 12.06.2021
Gott,

wir rufen zu dir.

Hilf,

dass die Gespräche der PolitikerInnen beim G7 in Cornwall mit der Entschiedenheit geführt werden,

die unsere Erde braucht,

um zu überleben

und die wir als Menschheit brauchen,

um mit Verantwortung für kommende Generationen 

jetzt zu erkennen, dass es auf diesem Weg so nicht weitergeht,

jetzt zu handeln und zu verändern,

jetzt zu verzichten und die Automatismen zu immer weiterem Wachstum zu unterbrechen.

Gott,

wir rufen zu dir.

Amen

1
Ada
um 08:15 Uhr am 12.06.2021
Gott,

lass uns nicht hochütig werden oder sein,

sondern demütig.

Lass uns jetzt,

wo die Infektionszahlen so enorm sinken

und das Leben zu einer Normalität zurückkehrt,

nach der wir uns so lange gesehnt haben

und die zwischenzeitlich fast unvorstellbar schien,

 nicht hochmütig werden...

Viele denken, das Virus sei besiegt

und das sei unser Verdienst.

Gott,

wer weiß denn, was der heutige Tag bringt

und was der kommende Herbst und Winter?

Wie schnell kann uns das Virus wieder einholen,

wie schnell stehen dann wieder Worte wie drohender Kollaps des gesundheitssystems oder Triage in den Medien...

Wie groß ist die Gefahr,

dass wir diese Chance, für weltweite Gerechtigkeit zu sorgen und für eine Umkehr vom Weg des ewigen Wachstums, verpassen!

Die Pandemie hat wie ein Brennglas noch einmal alles ganz deutlich gezeigt,

die ganze Ungerechtigkeit,

die übertriebene Mobilität, 

das Leben auf Kosten der Natur und des Klimas,

den gedankenlosen Konsum, der irrsinnige Warentransporte erforderlich macht,

den Egoismus,

die mangelnde Soldarität der Reichen und Starken mit den Armen und Schwachen...

lass uns das nicht alles vergessen,

nun, wo die Inzidenzen fast unfassbar niedrig sind.

Hochmut kommt vor dem Fall.

Und viel mehr noch bedeutet mangelnde Demut auch den Verzicht auf ein Leben in Dankbarkeit und Fülle

und in Beziehung zu dir, Gott.

Hilf uns,

dass wir das erkennen

und entsprechend handeln.

Hilf du uns,

unsere Haltung zu ändern.

Amen

Ada
um 08:01 Uhr am 12.06.2021
Losung und Lehrtext für heute

Wer zugrunde gehen soll, der wird zuvor stolz; und Hochmut kommt vor dem Fall.

Sprüche 16,18

Was siehst du den Splitter in deines Bruders Auge, aber den Balken im eigenen Auge nimmst du nicht wahr?

Lukas 6,41

Der uns behütet, schläft nicht
um 23:20 Uhr am 11.06.2021
Abendsegen

Gott des Friedens und der Liebe,

wie der Abend sich auf uns senkt mit seiner Stille,

wie der Sternenhimmel uns leuchtet mit seiner Pracht,

so komme dein Segen über uns und schenke uns Frieden.

Amen.

https://www.maria-laach.de/te-deum-heute/

Danke für Euer Mitbeten.

Der uns behütet, schläft nicht
um 23:10 Uhr am 11.06.2021
Abendgebet (EG 898)

Der Tag geht zu Ende,

und ich kann zur Ruhe kommen.

Vieles, was war, geht mir nach,

verfolgt mich bis in die Nacht.

Dir, mein Gott, vertraue ich alles an:

Die unerledigten Dinge, 

die Menschen, die mir heute begegnet sind,

die Sorgen, die nicht verschwinden wollen.

Bei Dir ist alles gut aufgehoben.

Bei Dir bin ich geborgen.

Dir befehle ich mich an mit allem, was ich bin. 

Geleite mich mit deinem Schutz durch die Nacht.

Amen

 

Der uns behütet, schläft nicht
um 23:10 Uhr am 11.06.2021
Abendgebet (EG 898)

Der Tag geht zu Ende,

und ich kann zur Ruhe kommen.

Vieles, was war, geht mir nach,

verfolgt mich bis in die Nacht.

Dir, mein Gott, vertraue ich alles an:

Die unerledigten Dinge, 

die Menschen, die mir heute begegnet sind,

die Sorgen, die nicht verschwinden wollen.

Bei Dir ist alles gut aufgehoben.

Bei Dir bin ich geborgen.

Dir befehle ich mich an mit allem, was ich bin. 

Geleite mich mit deinem Schutz durch die Nacht.

Amen

 

Kind Gottes
um 12:28 Uhr am 11.06.2021
Großer Gott

Sei bei den Mächtigen dieser Welt,
die in diesen Tagen über globale Impfkampagnen entscheiden.

Schenke ihnen Weisheit und Großzügigkeit.

Erfülle sie mit Deinem Geist,
dem Geist der Wahrheit und der Liebe!

Danke für das gemeinsame Gebet!

1
Kind Gottes
um 12:23 Uhr am 11.06.2021
Guter Gott, Vater und Mutter

Ich bete für alle, die nicht beten können.
Die feststecken in Sorgen und Ängsten,
in einer bedrohlichen gesundheitlichen Situation,
in haltloser Trauer.

Lass sie Deine Nähe spüren,
gib ihnen ein Hoffnungszeichen,
zeig ihnen einen Lichtstreif am Horizont,
Dein Licht, das ihre Dunkelheiten erhellt.

Zeig mir meinen Platz.
Gib mir Tatkraft, denen zu helfen,
die gerade keinen Sinn haben für "diese liebe Sommerzeit“.
Ich bete für alle, die Deiner Nähe besonders bedürfen.

1
Kind Gottes
um 12:11 Uhr am 11.06.2021
Demütig und dankbar

Ja, Herr, schaff in mir Deinem Geiste Raum!

Damit ich nie vergesse, dass ich Dir alles zu verdanken habe, alles, was wichtig ist im Leben: Frieden, Frohsinn, Gesundheit. Und dass alles, von dem ich mir einbilde, es mir selbst erarbeitet zu haben, auch von Dir kommt.

Großer Gott in Deiner unendlichen Güte!
Mach mich demütig und dankbar vor Deinem Angesicht.

Lass Dein Angesicht über mir leuchten und sei mir gnädig.

1
Kind Gottes
um 12:05 Uhr am 11.06.2021
Geh aus, mein Herz

Geh aus, mein Herz, und suche Freud
in dieser lieben Sommerzeit
an deines Gottes Gaben;
schau an der schönen Gärten Zier
und siehe, wie sie mir und dir
sich ausgeschmücket haben.

Mach in mir deinem Geiste Raum,
dass ich dir werd ein guter Baum,
und lass mich Wurzel treiben.
Verleihe, dass zu deinem Ruhm
ich deines Gartens schöne Blum
und Pflanze möge bleiben.

Paul Gerhardt (1653; Strophe 1+14)

Ada
um 07:21 Uhr am 11.06.2021
Kostbare Zeit

Schöpfer meiner Stunden und meiner Jahre,
du hast mir viel Zeit gegeben.
Sie liegt hinter mir
und sie liegt vor mir.
Sie war mein und wird mein,
und ich habe sie von dir.
Ich danke dir für jeden Schlag der Uhr
und für jeden Morgen, den ich sehe.
Ich bitte dich nicht, mir mehr Zeit zu geben.
Ich bitte dich aber um viel Gelassenheit,
jede Stunde zu füllen.
Ich bitte dich, dass ich ein wenig dieser Zeit
freihalten darf von Befehl und Pflicht,
ein wenig für Stille,
ein wenig für das Spiel,
ein wenig für die Menschen am Rande meines Lebens,
die einen Tröster brauchen.
Ich bitte dich um Sorgfalt,
dass ich meine Zeit nicht töte,
nicht vertreibe, nicht verderbe.
Jede Stunde ist ein Streifen Land.
Ich möchte ihn aufreißen mit dem Pflug,
ich möchte Liebe hineinwerfen,
Gedanken und Gespräche,
damit Frucht wächst.
Segne du meinen Tag.

Jörg Zink, Wie wir beten können. Kreuz Verlag, Hamburg 2018, in www.gebet.bayern-evangelisch.de

Ada
um 07:19 Uhr am 11.06.2021
Gott, Vater und Mutter im Himmel,

du hörst unser Rufen und Klagen,

wenn wir in Not sind

und hilfst uns.

Danke, Gott,

dass du uns in der Pandemie geholfen hast.

Danke, Gott,

dass du einen Rückgang der Infektionszahlen hier bei uns geschenkt hast.

Danke, Gott.

Wir sind alle erschöpft und müde von den vergangenen Monaten,

vom Umgang mit einer unbekannten und bedrohlichen Situation.

Danke, Gott,

dass du geschenkt hast,

dass Wissenschaftler und Forscher Impfstoffe gefunden haben,

dass es bei uns nicht dazu gekommen ist, dass in den Krankenhäusern die Triage angewendet werden musste,

dass alle Erkrankten versorgt werden konnten und dass unser Gesundheitssystem nicht kollabiert ist.

Hilf du uns nun auch,

dass wir den Dank auch weiterhin nicht vergessen 

und dass die Dankbarkeit ein Motor wird für ein dauerhaftes Bemühen um Gerechtigkeit auf der ganzen Welt.

Hilf uns,

dass wir Dankbarkeit und Demut als Haltung annehmen

und dass wir dir jeden Tag aufs Neue danken für deine Gegenwart.

Amen

1
Ada
um 07:09 Uhr am 11.06.2021
Psalm 121

1 Ein Wallfahrtslied. Ich hebe meine Augen auf zu den Bergen. Woher kommt mir Hilfe?

2 Meine Hilfe kommt vom HERRN, der Himmel und Erde gemacht hat.

3 Er wird deinen Fuß nicht gleiten lassen, und der dich behütet, schläft nicht.

4 Siehe, der Hüter Israels schläft noch schlummert nicht.

5 Der HERR behütet dich; der HERR ist dein Schatten über deiner rechten Hand,

6 dass dich des Tages die Sonne nicht steche noch der Mond des Nachts.

7 Der HERR behüte dich vor allem Übel, er behüte deine Seele.

8 Der HERR behüte deinen Ausgang und Eingang von nun an bis in Ewigkeit!

Amen

Psalm 121, Lutherbibel 2017

Ada
um 07:07 Uhr am 11.06.2021
Losung und Lehrtext für heute

Der HERR ist unser Richter, der HERR ist unser Meister, der HERR ist unser König; der hilft uns!

Jesaja 33,22

Jesus sagte zu den Jüngern: Ihr aber, für wen haltet ihr mich? Da antwortete Petrus: Für den Gesalbten Gottes.

Lukas 9,20

Der uns behütet, schläft nicht
um 23:01 Uhr am 10.06.2021
Segensbitte

Gott, segne uns durch dein Wort, das uns anfragt.

Segne uns durch dein Wort, durch das wir dich erkennen.

Segne uns durch dein Wort, das uns zu dir führt.

Amen.

Danke, dass Ihr mit mir gebetet habt.

Der uns behütet, schläft nicht
um 22:54 Uhr am 10.06.2021
Eigene Wege und Gottes Wege
1
Der uns behütet, schläft nicht
um 22:51 Uhr am 10.06.2021
Gottes Gebot

ist nicht nur Sollen, sondern auch Erlauben, es verbietet nicht nur, sondern es befreit zum echten Leben.(Dietrich Bonhoeffer)

Der uns behütet, schläft nicht
um 22:41 Uhr am 10.06.2021
Gebet

Ich danke Dir, Gott,

dass Du Dich mir zugewendet und mich gefunden hast, bevor ich überhaupt angefangen habe, Dich zu suchen.

Vergib mir, dass ich mich trotzdem immer wieder davon ablenken lasse, Dich zu suchen mit meinem ganzen Herzen. Ich danke Dir, dass Du mich dann nicht mir selbst überlässt und dass ich alles, was mein Herz bewegt und ablenkt, alle Sorge und die ganze Not der Pandemie, Dir überlassen darf.

Danke, dass ich darauf vertrauen darf, dass Du mir hilfst, zu verstehen, was es hier und jetzt und in dieser Zeit der Pandemie für mich bedeutet, Deine Gebote zu halten.

Schenke mir Aufmerksamkeit und ein hörendes Herz dafür und für die Menschen, denen ich begegne.

Amen

Der uns behütet, schläft nicht
um 22:30 Uhr am 10.06.2021
Suchen und finden

Ich ließ mich suchen von denen, die nicht nach mir fragten, ich ließ mich finden von denen, die mich nicht suchten. (Jesaja 65,1)

Ada
um 07:05 Uhr am 10.06.2021
Gott,

hilf du,

dass Gerechtigkeit entsteht,

hilf du uns,

dass wir uns für Gerechtigkeit einsetzen,

nicht nur bei uns,

sondern überall auf der Welt.

Hilf du, Gott,

dass die Pandemie in uns nachhaltig etwas ändert,

dass sie in uns etwas auf den Weg und uns selbst in Bewegung bringt

und dass die Rufe nach Solidarität und weltweitem, sozialen Frieden nicht nur leere Formeln waren,

in der Not geschrien,

in Bedrängnis als Sehnsucht und Ziel formuliert

und dann - mit Entspannung der Lage bei uns - wieder vergessen.

Gott,

ich schäme mich dafür,

wie schnell wir zur Normalität zurückkehren,

als wäre nichts geschehen und als geschähe nicht weiter so viel Leid auf der Welt durch das Coronavirus.

Theater öffnen, Urlaub und Shopping sind wieder möglich, Schwimmbäder sind gut besucht und auf den Straßen tobt das Leben....

fast scheint es, als wären für viele die Masken nur noch schmückendes Beiwerk, eigentlich gar nicht mehr nötig...

Ja, es ist schön,

dass sich hier bei uns die Lage so entspannt hat, wirklich wunder-voll,

aber auch erschreckend,

wie schnell alles in Vergessenheit zu geraten scheint:

dass die Pandemie in anderen Teilen der Welt weiter wütet,

dass die Impfstoffe so ungerecht verteilt bleiben,

dass auch bei uns weiter Menschen erkranken und intensiver Pflege bedürfen,

dass so viele Familien auf der Welt Angehörige verloren haben,

dass viele Erkankte weiter und vielleicht ein Leben lang unter den Folgen der Infektion leiden,

dass Menschen dauerhaft psychisch erkrankt sind, weil sie mit der Bedrohung und der Belastung nicht umgehen konnten,

dass Menschen finanziell in Not geraten sind durch die Pandemie,

dass Einsamkeit und Isolation zugenommen haben

und dass die soziale Schere weiter auseinandergeht..

Gorr,

hilf uns,

dass wir angesichts der Pandemie erkennen,

wie groß die Ungerechtigkeit auf der Welt ist

und dass sie menschengemacht ist.

Hilf du uns,

dass wir uns einsetzen für Freiden und Gerechtigkeit

und dass wir nicht nachlassen in unserem Bemühen,

deine Liebe in die Welt zu tragen.

Hilf uns,

dass wir über der Entspannung der Lage bei uns den Dank nicht vergessen

und auch nicht das entstandene und weiter entstehende Leid.

Amen

4
Ada
um 06:44 Uhr am 10.06.2021
Gott,

danke, dass du dich finden lässt,

wenn ich dich von ganzem Herzen suche.

Danke, dass du hörst,

wenn ich mein Lob und meine Klage, meinen Dank und meine Bitten vor dich bringe.

Danke, dass du in meinem Leben wirkst,

wenn ich dich lasse.

Amen

2