Ada
um 08:50 Uhr am 10.04.2021
Meine Grenzen

Meine Grenzen,

Herr,

sind eng gesteckt.

Das begreife ich in dieser Zeit

noch einmal ganz neu.

Das Distanzhalten erschöpft mich,

meine Energie geht dabei drauf,

mich immer wieder neu an dir festzuhalten,

weil ich dich im Strom der schlechten Nachrichten zu verlieren drohe,

immer wieder.

Meine Kraft reicht nicht aus,

um mich und die Meinen jeden Tag aufs Neue zu motivieren,

auf das Gute zu schauen

und die Momente in unserem Leben zu genießen,

die du,

allem zum Trotz,

doch schenkst!!!

Wenn ich dich nicht habe,

in meinem Herzen,

gelingt mein Leben nur in Bruchstücken,

aber nie in Gänze.

Herr,

mach du meine Grenzen weit.

Hilf mir, 

dass ich über mich selbst hinausschaue,

auf dich,

auf deine Wunder

und auf meine Nächsten.

Schenk mir Kraft,

trotz allem

und

in allem

dich und dein Werk zu sehen

und nicht aufzuhören,

mich auf dich auszurichten.

Danke,

dass du da bist,

innerhalb meiner Grenzen

und darüber hinaus.

Amen

 

3
Ada
um 08:43 Uhr am 10.04.2021
Grenzen

Gehen kann ich schon, zumindest bis an meine Grenzen.

Aber wenn ich weiter will, dann, Gott, brauche ich dich.

Für die Schritte ohne festen Boden schenke mir Mut und Vertrauen.

Dann schaffe ich vielleicht den Weg zum Anderen,

in die neue Zeit,

an meinen neuen Ort,

zu dir.

Autor unbekannt, in ww.palliative-gr.ch

1
Ada
um 08:42 Uhr am 10.04.2021
Losung und Lehrtext für heute

Verwirf mich nicht in meinem Alter, verlass mich nicht, wenn ich schwach werde.

Psalm 71,9

Darum werden wir nicht müde; sondern wenn auch unser äußerer Mensch verfällt, so wird doch der innere von Tag zu Tag erneuert.

2. Korinther 4,16

1
Der uns behütet, schläft nicht
um 23:22 Uhr am 09.04.2021
Luthers Abendsegen

Ich danke dir, mein himmlischer Vater,

durch Jesus Christus, deinen lieben Sohn,

daß du mich diesen Tag gnädiglich behütet hast,

und bitte dich,

du wollest mir vergeben alle meine Sünde,

wo ich Unrecht getan habe,

und mich diese Nacht auch gnädiglich behüten.

Denn ich befehle mich, meinen Leib und Seele

und alles in deine Hände.

Dein heiliger Engel sei mit mir,

daß der böse Feind keine Macht an mir finde.

Amen

Danke für Euer Mitbeten.

1
Ada
um 07:21 Uhr am 09.04.2021
Gesegnet seist du

 

In den Grenzsituationen des Lebens,

in denen deine Stimmung auf- und abgeht,

und du dich selbst nicht mehr verstehst,

wünsche ich dir jenes kraftvolle Bild der Engel,

die die Himmelsleiter auf- und abgehen,

damit du Vertrauen in dich und Gott finden mögest,

und dir auch in der Krise ein Stück Himmel

geöffnet wird.

Gesegnet seist du

im Aushalten der verschiedenen Stimmungen,

im Folgen deiner Intuition,

im Hören auf deine innere Herzensstimme,

die dich daran erinnert,

dass Gott dich nie verlässt.

Amen

 

Pierre Stutz in www.palliative-gr.ch

1
Ada
um 07:19 Uhr am 09.04.2021
Die Last des Tages

Die Last des Tages annehmen,
sich ihr geduldig beugen.
Nicht wissen müssen,
ob die Kraft noch ausreicht für morgen. Den heutigen Tag bestehen.

Das ist genug.

Die Last des Tages annehmen.
Nicht, weil sie tragbar ist,
nicht, weil du stark genug bist,
nicht, weil kein Fluchtweg offensteht.

Die Last des Tages annehmen, weil Einer da ist, der zu dir sagt: «Ich stärke dich.»

 

Sabine Naegeli in www.palliatve-gr.ch

2
Ada
um 07:16 Uhr am 09.04.2021
Gott, Vater und Mutter im Himmel,

ich danke dir für deine Zusage,

dass du uns erlöst hast,

dass du uns kennst, 

dass du für uns bist

und dass wir zu dir gehören -

wie sollten wir uns da noch fürchten?

Lass uns am heutigen Tag,

wenn uns die Furcht überrollen will,

daran denken,

an all diese Worte,

die du uns zusprichst

und die die Furcht vertreiben wollen

und können,

wenn wir sie wirklich glauben.

Ich jedenfalls will mich heute immer wieder daran erinnern,

dass ich dein bin,

dein geliebter Mensch,

und dass das Letzte,

was du für mich willsr,

Furcht ist,

weil die Furcht mich von dir trennt.

Lass mich beruhigt und voll Vertrauen in diesen Tag gehen

und denen Zuversicht geben,

denen ich heute begegne.

Amen

 

2
Ada
um 07:10 Uhr am 09.04.2021
Losung und Lehrtext für heute

Fürchte dich nicht, denn ich habe dich erlöst; ich habe dich bei deinem Namen gerufen; du bist mein!

Jesaja 43,1

Ist Gott für uns, wer kann wider uns sein?

Römer 8,31

2
Cum vita lucis plena esset!
Selig im Lieben. Selig im Glauben.
um 01:12 Uhr am 09.04.2021
In convertendo Dominus captivitatem Sion ...

... facti sumus quasi somniantes.

Converte, Domine, captivitatem nostram sicut torrentes in austro!

Qui seminant in lacrimis, in exsultatione metent.

Et benedictio Dei omnipotentis,

+ Patris et Filii et Hagiae Sophiae +

descendat super nos omnes et super totam patriam nostram

et maneat semper. Amen.

Gratias vobis ago, con-precantes.

Der uns behütet, schläft nicht
um 22:26 Uhr am 08.04.2021
Bitte um Segen

Herr, wir bitten dich:

Segne uns. Halte deine schützenden Hände über uns und gib uns deinen Frieden.

Amen

 

Danke für Euer Mitbeten.

1
Der uns behütet, schläft nicht
um 22:13 Uhr am 08.04.2021
Der Friede Gottes

Der Friede Gottes ist die Treue Gottes unserer Untreue zum Trotz.

(Dietrich Bonhoeffer)

2
Der uns behütet, schläft nicht
um 22:02 Uhr am 08.04.2021
Gebet

Gott,

Du siehst uns,

alle Deine Geschöpfe,

und alles ist aufgedeckt vor Deinen Augen,

alles, was wir auf dem Herzen haben,

was uns bedrückt und ängstigt, traurig oder wütend macht.

Du weißt, wenn wir schuldig werden vor Dir

und vor Dir fliehen und uns verstecken wollen.

Danke, dass Du uns dann nicht uns selbst überlässt,

sondern uns rufst, uns fragst, wo wir sind.

Danke, dass Du uns nicht verloren gehen lässt.

Amen

1
Ada
um 07:20 Uhr am 08.04.2021
Gott, Vater und Mutter im Himmel,

du siehst alles.

Du erkennst uns

in unserer Nacktheit und Blöße,

in unserem Versagen,

in unserer Sünde,

in unserer Scham.

Du findest uns,

auch wenn wir uns verstecken,

unsere Fehler

bleiben vor Dir niemals verborgen.

Wenn wir versuchen,

uns vor Dir zu verbergen,

entlarven wir uns selbst.

Gott,

wann begreifen wir,

dass Du uns in unserer Gänze LIEBEND und VERGEBEND anschaust?

Wann verstehen wir,

dass kein Versuch nötig ist,

irgendetwas zu verbergen,

weil Jesu Leben, Tod und Auferstehung dann vergebens gewesen wären?

Du, Gott,

siehst alles,

siehst uns an

und liebst uns.

Unser Versagen,

unsere kläglichen Versuche, immer noch alles selbst zu schaffen,

unsere Bemühungen, mehr zu scheinen als zu sein,

unser Scheitern,

unser Fallen und Wiederaufstehen,

unsere Anstrengung, vor Dir gut auszusehen -

all das, was wir an uns nicht annehmen knnen,

ist in Deiner gütigen Hand geborgen.

Schenk uns,

dass wir das verstehen,

dass wir es wirklich im Grunde unseres Herzens begreifen -

wieviel Leid würde es uns, deiner Menschheit, ersparen!

Wie sehr könnten wir dann unsere Energie auf das Wichtige richten:

auf die Liebe zu Dir, zu unseren Nächsten und zu uns selbst.

Amen

3
Ada
um 07:12 Uhr am 08.04.2021
Schwarz

Schwarz

In schwarzer Nacht

Auf schwarzem Stein

Eine schwarze Ameise –

Gott sieht sie. 

 

Arabisch (in www.palliative-gr.ch)

2
Ada
um 07:11 Uhr am 08.04.2021
An unerträglichen Tagen

Herr, mein Gott, es gibt Tage,
an denen alles versandet ist: die Freude, die Hoffnung, der Glaube, der Mut.
Es gibt Tage, an denen ich meine Lasten nicht mehr zu tragen vermag:
meine Krankheit, meine Einsamkeit, meine ungelösten Fragen, mein Versagen.

Herr, mein Gott, lass mich an solchen Tagen erfahren, dass ich nicht allein bin, dass ich nicht
durchhalten muss aus eigener Kraft,
dass du mitten in der Wüste einen Brunnen schenkst und meinen übergrossen Durst stillst.

Lass mich erfahren, dass du alles hast und bist,
dessen ich bedarf.
Lass mich glauben, dass du meine Wüste in fruchtbares Land verwandeln kannst.

Sabine Naegeli in www.palliative-gr.ch

3
Ada
um 07:08 Uhr am 08.04.2021
Losung und Lehrtext für heute

Gott der HERR rief Adam und sprach zu ihm: Wo bist du? Und er sprach: Ich hörte dich im Garten und fürchtete mich; denn ich bin nackt.

1. Mose 3,9-10

Kein Geschöpf ist vor ihm verborgen, sondern es ist alles bloß und aufgedeckt vor den Augen dessen, dem wir Rechenschaft geben müssen.

Hebräer 4,13

1
Der uns behütet, schläft nicht
um 23:28 Uhr am 07.04.2021
Bitte um Segen

Wir bitten Dich um Deinen Segen

für alle, die unserem Herzen teuer sind in der Nähe und in der Ferne:

         Unter Deinem Schutz und in Deinem Frieden

         halte uns verbunden mit ihnen.

Wir bitten Dich um Deinen Segen

für alle, die unserem Herzen fremd und Feind sind:

          Nimm weg, was uns scheidet,

          und schenke uns Eintracht und Frieden.

Amen

(Nach Fürbitten aus EG 938)

Danke, dass Ihr mit mir gebetet habt.

1
Der uns behütet, schläft nicht
um 23:10 Uhr am 07.04.2021
Gebet

Jesus,

Du bist gekommen, zu suchen und selig zu machen, was verloren ist,

und hast Dein Leben gegeben

für uns verlorene Menschen,

die wir einander immer wieder zu Feinden

und auch zu Deinen Feinden werden.

Jesus,

Du willst uns befreien von dem Eifer gegen die, die uns feindselig gegenübertreten,

die uns beschimpfen und verfluchen.

Du lädst uns ein, sie mit Deinen Augen zu sehen als die, die sie für Dich sind:

Menschen, die Du liebst und für die Du Dein Leben gelassen hast.

Hilf mir, meine Mitmenschen im Licht Deiner Liebe und Vergebung zu sehen,

die uns allen gilt,

nicht nur denen, die ich schätze und die mir nahe sind

sondern gerade denen, mit denen ich Schwierigkeiten habe,

die ich nicht verstehe,

mit denen ich nichts zu tun haben möchte,

von denen ich meine, dass sie mir Böses wollen

oder deren Reden und Tun mich und andere verletzt.

Lass mir bewusst bleiben, dass ich nicht weniger auf Deine Vergebung angewiesen bin

als die, deren Reden und Handeln ich verurteilen möchte.

Hilf mir, auch zu erkennen, wenn ich aufstehen und widersprechen und widerstehen muss, und gib mir durch Deine Liebe den Mut dazu.

Amen

2
Der uns behütet, schläft nicht
um 23:01 Uhr am 07.04.2021
Kein Vorzug vor Anderen

Wenn Gott die Welt, die ganze abgefallene Kreatur geliebt hat, dann hat er uns keinen Vorzug vor Anderen gegeben, er hat meinen schlimmsten Feind nicht weniger geliebt als mich, Jesus Christus ist für seine und unsere Feinde gestorben.

(Dietrich Bonhoeffer)

4
Ada
um 07:21 Uhr am 07.04.2021
Jesus,

noch immer gibt es Menschen,

die die Existenz des SARS-CoV-2-Virus in Frage stellen

und die die Gefahr, die von ihm ausgeht, nicht wahrhaben wollen.

Trotz der Bilder von überfüllten Intensivstationen überall auf der Welt,

von Gräberfeldern und erschöpftem Krankenhauspersonal,

von weinenden Angehörigen und am Post-Covid-Syndrom Erkrankten

halten sie angeordnete Maßnahmen für übertrieben

und meinen, Regeln gälten nicht für sie.

Ihre Unvernuft und ihre Wut

ist für mich schwer nachzuvollziehen

und das risikoreiche Verhalten vieler,

die sich immer noch in großen Gruppen und ungeschützt treffen,

macht mich fassungslos.

Aber da ist dein Aufruf,

gerade auch für die zu bitten

und die zu segnen,

die ich so gar nicht verstehe,

die mich nerven,

die mich anstrengen oder deren Verhalten mich wütend macht,

sogar für die, die mich verfluchen oder beleidigen.

Jesus,

das fällt mir so schwer.

Aber...

wenn du es mir so sagst, will ich es versuchen.

Es heißt ja nicht,

dass ich ihr Verhalten und ihren Denken gutheiße,

ich kann auch weiter als falsch und unverantwortlich benennen,

was ich dafür halte -

klare Worte waren dir auch nicht fern.

Aber ich kann meinen Ärger nehmen

und dich bitten,

dass du ihn verwandelst

in Hoffnung auch für die, die mich befremden.

Danke, dass du mir diese Aufgabe gibst.

Amen

7
Ada
um 07:08 Uhr am 07.04.2021
Losung und Lehrtext für heute

Er hat die Sünde vieler getragen, und für die Übeltäter trat er ein.

Jesaja 53,12

Jesus spricht: Segnet, die euch verfluchen; bittet für die, die euch beleidigen.

Lukas 6,28

1
Selig im Lieben. Selig im Glauben.
um 00:46 Uhr am 07.04.2021
In convertendo Dominus captivitatem Sion ...

... facti sumus quasi somniantes.

Domine, converte captivitatem nostram sicut torrentes in austro.

Wende, o Gott, den Strom der Angst in einen Strom der Hoffnung.

Denn mit Christi Auferstehung haben wir die Hoffnung auf das ewige Leben.

So verliert sich unser Angststrom nicht mehr im Toten Meer des Nichts, sondern wird zum Hoffnungsstrom in Gottes Ewigkeit.

Denn es sagt der Hebräerbrief: Nun, da Christus erstanden ist von den Toten, suchet nach dem, was droben ist, nicht nacht dem, was hier ist.

Et benedictio Dei omnipotentis,

+ Patris et Filii et Hagiae Sophiae +

descendat super nos omnes et super totam patriam nostram

et maneat semper.

Amen.

4
Der uns behütet, schläft nicht
um 23:28 Uhr am 06.04.2021
Abendsegen

Guter Gott, behüte alle,

die heute Nacht

wach liegen, weinen oder

über andere wachen;

und lass deine Engel

die beschützen, die schlafen.

Tröste die Kranken, gib Ruhe

den Erschöpften,

segne die Sterbenden

und sei Schutz

den Glücklichen um

deiner Liebe willen.

Amen

(Aurelius Augustinus)

Danke für euer Mitbeten.

2
Der uns behütet, schläft nicht
um 23:15 Uhr am 06.04.2021
Gebet

Barmherziger Gott,

Danke für den Trost, den Du uns und allen Bedrängten, Erniedrigten, Betrübten heute zusprichst.

Hilf uns, Deinen Trost zu empfangen und anzunehmen,

und unsere Gedanken auszurichten auf Dich,

auf alles, was Du uns Gutes getan hast

und auf die Hoffnung, die Du uns schenkst.

Danke, dass Du immer wieder die Erfahrung schenkst,

dass Dein Trost uns trägt, wenn wir uns Dir anvertrauen.

Danke, dass Du uns zutraust, Deinen Trost weiterzugeben

an unsere Nächsten, die in Bedrängnis sind.

Hilf uns, zu sehen und zu spüren,

wenn die Menschen, denen wir begegnen, Deinen Trost brauchen

und schenke uns Blicke, Gesten und Worte,

durch die Dein Trost sie erreichen kann.

Amen

1
Der uns behütet, schläft nicht
um 23:00 Uhr am 06.04.2021
Wagnis

Der Glaube an Gott ist wie das Wagnis des Schwimmens: Man muß sich dem Element anvertrauen und sehen, ob es trägt.

(Hans Küng, 19.3.1928-6.4.2021)

1
Ada
um 06:27 Uhr am 06.04.2021
Gott, Vater und Mutter im Himmel,

du erhöhst die Niedrigen,

du hilfst den Betrübten empor,

du bist barmherzig

und tröstest uns in aller unserer Bedrängnis.

Wir brauchen dich,

gerade jetzt,

als diesen barmherzigen Vater, als diese helfende und tröstende Mutter.

Sei du bei uns 

in dieser Zeit der Pandemie,

die sich endlos dehnt und die nicht zu Ende zu gehen scheint.

Es fällt uns so schwer,

Licht am Ausgang des Tunnels zu sehen

und darauf zu vertrauen,

dass es hinter dem Pandemie-Horizont eine Perspektive gibt

und nach dem Dunkel, ganz bald, die Helligkeit folgt.

Gott,

unser altes Leben zurückzuwollen,

das erscheint mir so billig,

so unverschämt,

nicht angemessen

und auch nicht richtig.

Ganz sicher willst du,

dass wir lernen aus dem, was die schnelle Verbreitung des Coronavirus befördert hat,

dass wir unser "altes Leben" noch einmal überdenken

und uns neu aufstellen,

uns neu und anders auf den Weg machen,

jetzt 

und "danach".

Hilf uns,

dass wir nicht blind bleiben und nur auf uns selbst ausgerichtet,

sondern dass wir zu dem wachsen und werden,

was du schon längst in uns siehst.

Hilf uns,

das aufkeimen und wachsen zu lassen,

was du in uns gesät hast:

die Verantwortung für die Natur und füreinander,

das Engagement für eine bessere Welt,

den Wunsch, dir nah zu sein

und deine Liebe weiterzugeben.

Lass uns zu Geschöpfen werden,

die so Mensch sind,

wie Jesus es uns vorgemacht hat.

Lass das Licht von Ostern in uns wirken

und lass die Hoffnung in uns leben,

die stärker ist als der Tod.

Amen

 

8
Ada
um 06:15 Uhr am 06.04.2021
Losung und Lehrtext für heute

Gott erhöht die Niedrigen und hilft den Betrübten empor.

Hiob 5,11

Gelobt sei Gott, der Vater unseres Herrn Jesus Christus, der Vater der Barmherzigkeit und Gott allen Trostes, der uns tröstet in aller unserer Bedrängnis.

2. Korinther 1,3-4

3
Der uns behütet, schläft nicht
um 21:59 Uhr am 05.04.2021
Segensbitte

Gott, segne uns mit der Liebe zum Leben

und nimm uns die Angst vor dem Tod.

Segne uns mit dem Glück, das du schenkst,

und stärke uns im Unglück.

Segne unseren Weg zu dir

und lass uns nicht allein auf unseren Irrwegen.

Amen.

https://www.maria-laach.de/te-deum-heute/

Danke, dass Ihr mit mir gebetet habt.

3
Der uns behütet, schläft nicht
um 21:50 Uhr am 05.04.2021
Fürbitten (Brot für die Welt)

Lebendiger Gott,

wir bitten dich an diesem Ostertag,

dem zweiten Ostern,

das so sehr durch die Pandemie gezeichnet ist,

für alle, die bei uns nicht mehr ein und aus wissen,

die sich nur noch ärgern über die vielen Schwierigkeiten

auf dem Weg der Pandemiebekämpfung ,

die wütend sind oder bewusst alle Regeln boykottieren,

 

gib ihnen wie uns allen Anteil an deiner Freude und der Hoffnung,

lass uns deinen Ruf ins Leben jetzt selbst hören

und dann als Osterlachen in die gelähmte Welt tragen,

damit auch die Verzagten und Verbitterten,

aber auch die Kranken und Sterbenden Hoffnung schöpfen

auf ein neues, ein besseres Leben.

 

Wir bitten dich angesichts der dramatischen Folgen,

die diese Krankheit mit sich bringt,

in so vielen Ländern weltweit,

weit mehr als bei uns,

weil Millionen Menschen nicht mehr wissen,

wovon sie leben können,

weil sie alles verloren haben,

durch Behandlungskosten,

die sie nicht bezahlen konnten

oder weil ihnen die wenigen aber überlebenswichtigen Einnahmen fehlen

und kein Sozialsystem sie auffängt.

 

Erbarme dich dieser verzweifelten Menschen

und gib ihnen ihr Brot zu ihrer Zeit,

wie du es versprochen hast seit alters her.

 

Wir bitten dich schließlich um Gerechtigkeit

bei der Verteilung des hohen Gutes der Impfungen,

wo wieder so viele arme Länder das Nachsehen haben,

obwohl es immer mehr Material gibt;

 

rühre das Gewissen aller,

die darüber zu entscheiden haben,

damit sie nicht stur und ungerührt den eigenen Vorteil suchen,

sondern erkennen,

dass wir nur gemeinsam dieser Bedrohung begegnen können,

wie so vielen anderen Bedrohungen auch.

 

Gott des Lebens,

lass deinen Geist der Hoffnung bei uns einziehen wie den neuen Tag,

den du selbst uns schaffst, jeden Morgen neu, auf deiner ganzen Erde.

Amen

1
Der uns behütet, schläft nicht
um 21:45 Uhr am 05.04.2021
Gebet

Gott, allmächtiger Vater,

in Deine wunderbare Schöpfung hast Du uns gestellt, die alles umfasst,

Licht und Finsternis,

Entstehung und Vernichtung,

die unermessliche Schönheit der Natur ebenso wie ihre zerstörerische Gewalt, die wir in Katastrophen wie Erdbeben der Corona-Pandemie erfahren.

Du hast uns die Freiheit gegeben, und damit auch die Möglichkeit, immer wieder Unheil zu schaffen und uns gegenseitig und unseren Mitgeschöpfen zu schaden.

Danke, dass Dein letztes Wort zu uns nicht Unheil ist, sondern Jesus Christus, durch den Deine Liebe endgültig zu uns kommt und der durch sein Leiden und seinen grausamen Tod

den Tod und alles Unheil überwindet.

Amen

2